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Garten : Knausererforum
Gemüse- und Obstanbau im Garten, Kompostierung ...
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Avatar Komposthaufen
geschrieben von: Barney (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02.10.2007 02:04

Gerade lese ich doch das Knausererlexikon und stoße beim Buchstaben A gleich auf etwas, wozu ich was schreiben muß.

Dort steht nämlich, dass Essensreste auf den Kompost gehören. Dort gehören sie keinesfalls hin. Sie verderben den Kompost. Speisereste gehören, am besten in Zeitungspapier gewickelt, in den Müll.

Am besten sollte man seine Speisen natürlich aufessen und weder auf den Kompost noch in den Müll tun. Aber es kann natürlich mal gaaanz ausnahmsweise mal vorkommen und dann s.o.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.10.07 02:05.

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Diana (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02.10.2007 14:15

Hallo Barney,

ich habe Speisereste immer auf den Kompost gegeben. Was der Nachbarshund oder Igel davon nicht gefressen hat, wurde zu Kompost, genauso wie Pflanzenreste. Ich vermute mal, der Grund für die Aussage, Speisereste gehörten nicht auf den Kompost, ist, daß sie Ratten anziehen könnten.

Dafür hatten wir in der Nachbarschaft einen Opa, der hat Ratten mit dem Luftgewehrle erschossen, wenn sich mal eine in unsere Gegend gewagt hat.

In einer Gegend mit Ratten hätte ich auch Bedenken, sonst nicht.

Gruß

Diana

--

Alles, was du besitzt, besitzt auch dich.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.10.07 14:16.

Avatar Re: Komposthaufen
geschrieben von: sierrrra (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02.10.2007 14:42

Hallo

Soweit ich weiss, sollen keine gekochten oder gebratenen Speisereste auf den Kompost... und kein Fleisch....


Bis denne

Frank

Bis denne

Frank

--
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. – Benjamin Franklin, 1759

Fighting for peace is like fucking for virginity

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03.10.2007 00:20

Das wird vielleicht für"geschlossene" Behälter stimmen,aber so schnell sind die Würmer noch nicht aus der Erde gekrochen, haben sich schon Hühner, Katzen und anderes Getier die für sie verwertbaren Reste geholt.Früher hat man das auch alles auf den Misthaufen geworfen...und es wurde die wunderbarste Erde draus...was ich nicht dazugeben würde, das sind nicht biologische Orangen-und Bananenschalen.
Ratten sind in gefährdeten Gegenden sicher ein Folgeproblem,aber bei uns halten sich die nicht.

Liebe Grüße
Hilde
Dieser Beitrag ist fehlerfrei; Ausnahmen bestätigen die Regel.

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Avatar Re: Komposthaufen
geschrieben von: Barney (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12.10.2007 02:23

Nun ja, wir hier haben keine Hühner, die sich die verwertbaren Reste vom Mist oder Komposthaufen scharren.

Wenn also nicht "keinesfalls", so doch mit Einschränkungen. Und die sollte man dann doch in die Tipps schreiben.

Wer zieht sich schon gerne Mäuse und Ratten ins Haus.

Re: Komposthaufen
geschrieben von: ralle (IP-Adresse bekannt)
Datum: 29.11.2007 16:35

gekochte Essensreste kommen bei uns weder auf den Kompost noch in den Müll, sondern in den Kühl- oder Gefrierschrank, für den nächsten Tag.


Zubereitungsreste kommen in Gefrierbeutel und dann in den Gefrierschrank. Dasselbe passiert mit Knochen, z.B. vom Hähnchen oder Kotelett. Wenn der Beutel voll ist, wird daraus eine Suppe gekocht. Erst dann kommen die Reste weg. Ausnahmslos auf den Kompost.

Re: Komposthaufen
geschrieben von: bigmama (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.01.2008 07:20

Guten Morgen zusmmen
Habe eine Frage betreff Komposthaufen
Da wir in einer grossen Wohnsiedlung wohnen und bis jetzt keine Möglichkeit haben zum Kompostieren, habe ich mir überlegt entweder ein total gutes System auszutüpfteln oder mir einen kleinen Kompost auf dem Balkon zu erschliessen.Ich wollt mal erfahren Kompostierer um Rat fragen auf was man da achten muss wie man so was aufbauen muss ?Gibt es Komposte die man oben abschliessen kann (mit Schlüssel)damit nicht das ganze Wohnquatier abläd und wir die ganze arbeit machen.
Wer kann mir da mit Rat weiterhelfen?
Vielen Dank
lg
Bigmama

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Heike (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.01.2008 11:06

Hallo Bigmama,

ein Kompost auf dem Balkon??? Hast du dir das auch gut überlegt. eye popping smiley
Dann wird es beim Sonnenbaden sicher "anrüchig".

Komposter im Wohngebiet ist sicher schwierig. Zum Abschließen kenne ich nicht, das geht ja nur mit Mülltonnen. Aber ein Kompost ist ja keine geschlossene Tonne, sondern ein "lebendiges" System. Will ja auch gern mal gewendet werden. Und den gewonnenen Humus muss man ja auch wieder entnehmen können.

Ein Vorschlag wäre vielleicht ein Schrebergarten, wenn es bei euch in Wohnnähe so etwas gibt. Dort kannst du komposten, wie du lustig bist. Ich bringe von Frühjahr bis zum Herbst meine Bio-Abfälle auch dorthin. Im Winter, naja, da bin ich zu faul.

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.01.2008 19:30

hallo bigmama
Wie groß ist dein Balkon?? Was möchtest du dort anpflanzen,welche Lage(Himmelsrichtung)
was machst du dann eigentlich mit dem Balkon-Kompost, wenn du keinen Garten hast????
Mit 3 kleinen Kindern würde ich von diesem Experiment abraten, da kannst dir gleich "Komposthühner " haltengrinning smiley
Da würde ich ihnen lieber eine Sandkiste/Planschbecken dort aufstellen, ..je nach Alter natürlich.
Vielleicht lässt sich mit Absprache der Mitbewohner eine von allen nutzbare "Kompostecke" in einem "Sträuchereck" der Grünanlage(so einen Streifen gibt es eigentlich fast bei jedem
Wohnhaus)einrichten??...Müsste natürlich gepflegt werden.

Liebe Grüße
Hilde
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Re: Komposthaufen
geschrieben von: martin (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.01.2008 22:14

> Komposter im Wohngebiet ist sicher schwierig.

Ich habe seit 3 Jahren so einen auf dem Balkon.
Müffeln tuts nur, wenn er zu nass ist und fault.
Deshalb lieber zu trocken als zu naß.
Ich nehme als Behälter einen Wäschekorb, mit vielen Luftlöchern.
Zudem alle paar Monate mal vertikale Luftkanäle reindrücken mit einem Holzstab.
Bei Bedarf wird gegossen.
Kompostierung geht wegen der Trockenheit halt alles etwas langsamer.
"Riechen" tuts aber nicht

Ich finde den Kompi sehr praktisch.

LG
Martin

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Berta (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.01.2008 23:38

Kompostboxen für den Balkon gibt's auch zu kaufen. Auch als Wurmkompost. Die riechen angeblich nicht.
Einen von vielen Links, die man beim googeln findet:

Wurmkompost

Berta

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Heike (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24.01.2008 07:56

Hm, was für riesige Balkons habt ihr eingentlich? Gibt es auch einen Komposter mit Auflagefläche fürs Sonnenbaden?

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24.01.2008 11:34

hallo heike
KOmpo-Liege mit wurmiger Rückenmassage? eye rolling smiley...Das kommt der eierlegenden Wollmilchsau schon sehr nahe winking smiley D.h. = "knausriger Wellnessgarden" spinning smiley sticking its tongue out

Liebe Grüße
Hilde
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.01.08 11:34.

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Berta (IP-Adresse bekannt)
Datum: 25.01.2008 01:05

Heike schrieb:
> Hm, was für riesige Balkons habt ihr eingentlich? Gibt es auch einen
> Komposter mit Auflagefläche fürs Sonnenbaden?

Der Wurmkomposter sieht aus wie eine mittelgroße Plastikbox - da braucht man keinen großen Balkon. Natürlich reicht ein "Spucktriegel" von 1-2 m² nicht, aber das ist ja eher ein erweitertes Fensterbrett...

Berta

PS ich habe keinen Wurmkomposter, obwohl mir das besser gefällt, als die ekeligen Biotonnen

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Heike (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26.01.2008 14:36

@ Hilde

Besser doch nicht. Zu Würmern, so nützlich sie auch sind, habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Näheren Kontakt zu mir dürfen die erst aufnehmen, wenn ich mal die Zwiebeln von unten wachsen seh.

@ Berta

Aus dem oben genannten Grund werde ich auch nie einen haben... Ist nicht so schlimm, mit Kompost bin ich im Garten reichlich versorgt, habe dort gleich zwei große Komposthaufen und damit auch reichlich Humus. Und weil mir der Kompost langsam über den Kopf wächst, werden wir jetzt noch ein Hochbeet und wahrscheinlich auch Hügelbeete anlegen.

Trotzdem weiß ich jetzt, dass Kompost auf Balkonien möglich ist, aber das ist eben doch Geschmackssache...

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Berta (IP-Adresse bekannt)
Datum: 27.01.2008 23:40

Hallo!

In einem Gartenkatalog habe ich eine netten Miniaturkomposter gesehen, dessen Aufbau ein wenig an einen Dörrapparat bzw. einen Keimapparat erinnert. Zum Anschauen hier: Komposter Can-o-worm

Berta

Avatar Re: Komposthaufen
geschrieben von: orinoco (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28.01.2008 11:06

Berta schrieb:
> In einem Gartenkatalog habe ich eine netten Miniaturkomposter gesehen,
> dessen Aufbau ein wenig an einen Dörrapparat bzw. einen Keimapparat
> erinnert. Zum Anschauen hier: Komposter Can-o-worm

Kommt mir nur etwas klein vor. Oder die Würmer müssen rasend schnell arbeiten.
Ausserdem müssen die Würmer ja ständig nach oben wandern können und es auch tun.
Ich würde da eher ein größeres Plastikfass nehmen, im unteren Teil ein grobes Rost aus festen Plastikrohren einziehen und darunter eine Wartungs- und Entnahmeöffnung. Oben wird ständig einfach drauf geworfen und der fertige Kompost rutscht unten durch das Rost und kann entnommen werden. Mein Kompostklo arbeitet jedenfalls nach diesem Prinzip. (hab auch Bilder wen's interessiert)

Avatar Re: Komposthaufen
geschrieben von: Barney (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10.02.2008 18:39

Das Kompostklo interessiert mich riesig. Wo kann man denn die Bilder sehen?

Ein gut gepflegter Komposthaufen darf nicht stinken. Deswegen sollen ja eben auch keine Reste von gekochten Speisen drauf, die faulen und es entstehen Faulgase, die dann den üblen Geruch verbreiten.

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Chrissi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02.11.2011 07:19

Herbst - eigentlich der richtige Zeitpunkt, um im Garten noch was umzugestalten. Dann fügt sich das Neue im nächsten Frühjahr so richtig ins frischgrüne Gesamtbild ein.
Gesucht habe ich hier im Board nach Anregungen für einen echten Komposthaufen. Bin aber nicht so richtig fündig geworden.
Mir ist klar, daß einige aus Platzmangel oder Angst, er könnte unangenehm riechen, lieber keinen Platz dafür opfern. Indes sagt man, am Komposthaufen erkennt man den Gärtner.
Und finanzielle Vorteile bringt er auch. Sei es, daß man die Biotonne spart oder den fertigen Kompost zur Bodenverbesserung nutzt und damit keine Gartenerde aus dem Baumarkt holen muß.
Nun habe ich mich schon hier und da zum Wie und Was schlau gemacht. Eins weiß ich inzwischen, da mein Garten etwas größer ist, kommt noch ein Plastikkomposter nicht in Frage.
Hat wer Tipps für mich, wie ich eine Neuanlage angehen, worauf ich achten und welche Fehler ich dabei möglichst vermeiden sollte?

Auf Eure Antworten freut sich
Christian

Re: Komposthaufen
geschrieben von: wilderbse (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02.11.2011 14:21

Hallo,
am besten ist es, wenn man rundherum genug Platz hat für die Schubkarre und das "Durchwerf-Sieb" - ich tu mich bei mir immer ein bisschen schwer....
Grundsätzliches wie direkter Bodenkontakt, halbwegs windgeschützt und ca. Halbschatten ist eh sicher klar.
Ich achte bei meinem Komposthaufen darauf, dass möglichst unterschiedliche Schichten entstehen und das Rohmaterial nicht gehäckselt ist - unten und unter schweren Lagen tu ich immer ganze Äste und "luftiges" Material, auch den Feuchtigkeitsgehalt halbwegs ausgeglichen (nass auf trocken, fein auf grob). Zwischendrin werf ich immer mal ein paar Schaufeln normale Gartenerde drauf, dann riecht das nicht. Normalerweise werfe ich die Äste vom Gehölzschnitt hinter den Komposthaufen, dann habe ich immer welche zum Einschichten, wenn wieder viel Rasenschnitt anfällt.
Der Nachteil an den großen Ästen ist halt, dass sie einem zwei, drei Jahre im Komposthaufen erhalten bleiben. Diesen Nachteil kompensiere ich damit, dass ich immer zwei Haufen habe - einen, der schon geschichtet ist und schön verrottet, der andere als "Auffanglager", den ich immer wieder mal auf den anderen schichte. Als "Deckel" nehme ich immer gerne frischen Rasenschnitt, so muss ich höchstens in sehr trockenen Monaten mal ein bisschen angießen.

Zum Kompostieren auf dem Balkon hat Sepp Holzer in "Agrar-Rebell" einen guten Vorschlag, ich weiß allerdings nicht, ob das funktioniert.

lg wilderbse

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Chrissi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02.11.2011 20:08

Danke wilderbse

für die ungewöhnlich vielen Ratschläge!

Mir riet mal ein Gartenfreund, daß ich vor dem Komposthaufen, Du meinst sogar es sollten zwei sein, unbedingt eine Fläche betonieren soll. Auf der ließe sich leichter Arbeiten (Schaufeln). Z.B. wenn man das Sieb da drauf stellt und anschließend das durchgesiebten Material von der Betonplatte in die Schubkarre schaufeln möchte.

Wie hast Du die Begrenzung rundherum gestaltet? 6 Pfosten eingeschlagen und Bretter angenagelt?

Bin ja noch bei der Planung. Aber mit der Befüllung soll's dieses Jahr noch los gehen.

Nochmals vielen Dank! Bist sicher ein guter Gärtner mit viel Erfahrung.

Christian

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Chrissi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03.11.2011 18:39

Hallo liebe Mitleser und Wilderbse,

habe mir schweren Herzens das in diesem Board erwähnte Gartenbuch geleistet. Natürlich ein Gebrauchtexemplar von Ama....
Zu meiner Überraschung wies das Buch keinerlei Mängel auf, obwohl in der Ausschreibung darauf hingewiesen worden war. Selbst die Seitenaussenkanten "klebten" noch, also ein absolut jungfräuliches Exemplar! Denke ich mal. Aber vielleicht gibt's da so ein Spray ...

Darin empfiehlt der Autor sogar 3 Kompostabteilungen.
Also wenn ich das Ding schon mal neu gestalte, dann will ich aber die Erfahrungen anderer Gartenfreunde auch berücksichtigen.

Bliebe noch die Frage nach den "Außenwänden". An Lärchenholzbretter käme ich billig ran, weil ganz in der Nähe ein Sägewerk ist.

Was meint Ihr nun, die Bretter zum Stecken oder zum fest annageln? welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Christian



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.11.11 18:40.

Re: Komposthaufen
geschrieben von: NinaBerger (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03.11.2011 18:41

Ich habe so ein Plastiksilo mit Deckel (welches im Schatten steht). Unserer Küchenabfall wird mit dem Bokashi-Eimer mit effektiven Mikroorganismen "vorverdaut" und darf dann noch einige Wochen auf dem Kompost nachreifen, bevor es auf die Beete geht. Wir haben nur einen sehr kleinen Garten (etwa 100 m2). Daher geht der Grasschnitt bei mir überwiegend in die Biotonne und der Holzschnitt wird zerkleinert und kommt in den Ofen. Aber auch so kann man sehen, wie der Bokashi-Kompost den Pflanzen bekommt. Mein Birnbaum hat seinen Birnenrost schon fast überwunden - nur noch wenige Blätter betroffen - und hatte dieses Jahr mehr als 10 Birnen (das Bäumchen ist etwa 1,50 m hoch). Im letzten Jahr waren es nur 3 Birnen. Johannisbeeren und Mirabellen hatten wir auch sehr viele. Im kleinen/städtischen Maßstab finde ich die EM-Technik unverzichtbar.

Grüße Nina

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Chrissi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03.11.2011 18:53

Oh, danke für die superschnelle Antwort!
Ich wähnte schon, alle wären bereits im Winterschlaf.

Doch bitte was ist EM-Technik?

So eine Plastiklösung habe ich auch für die Abfälle aus der Küche. Doch mein Grundstück ist leider bzw. Gott sei Dank, etwas größer. Die Biotonne spar ich mir. Warum dafür Geld ausgeben, wenn's auch anders geht und der Platz dafür da ist?

Christian

Re: Komposthaufen
geschrieben von: wilderbse (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03.11.2011 19:29

Hallo,
also eigentlich habe ich gar keinen Rahmen für meinen Komposthaufen (außer links das Gartenhaus und hinten und rechts die Hecke), es ist ein "echter Haufen". Den Boden davor habe ich auch nicht betoniert (mag keinen Beton). Allerdings ist eine befestigte Fläche sicher von Vorteil, wenn man einen ordentlichen Garten mag. Bei nassem rutschfreudigem Wetter geb ich mich aber ohnehin nicht mit dem Kompost ab...
Ja, eigentlich sind 3 Komposthaufen von Vorteil, wird auch in vielen Lehrbüchern für "professionelle" Kompostierer gelehrt.

Falls jemand sich Gartenbücher bei mir ausleihen will, gerne, ich wohne in IBK.

lg wilderbse

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Chrissi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03.11.2011 19:53

Ihr macht mich schwach mit Euren Abkürzungen!
Was ist nun wieder IBK?

Christian

Re: Komposthaufen
geschrieben von: NinaBerger (IP-Adresse bekannt)
Datum: 04.11.2011 11:13

EM sind effektive Mikroorganismen. Mikroveda hat ein umfassendes Angebot an Sachen dafür. Wir haben die einfachste Variante, den Bokashi-Kücheneimer.

Re: Komposthaufen
geschrieben von: wilderbse (IP-Adresse bekannt)
Datum: 04.11.2011 19:27

'tschuldigung, IBK heißt Innsbruck in Tirol
lg wilderbse

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Chrissi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 05.11.2011 08:53

Danke an

NinaBerger und
wilderbse für die aufklärenden Worte.

Dank diesem Forum bin ich wieder etwas schlauer geworden. Wo soll das noch hinführen?

Christian

Re: Komposthaufen
geschrieben von: Berta (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.11.2011 17:12

von den grünen Plastikdingern kann ich abraten. wir haben 2 und beide geben nach gut 2 Jahren den Geist auf. Wahrscheinlich haben wir zu brav gesammelt, sie biegen sich nach vorne durch, reißen ein und der Deckel ist auch schon kaputt.
Hingegen der uralte aus Metall (schräge Lamesellen in Stützen) hält noch immer gut. Nach langem Suchen ahben wir so was im Internet gefunden und wieder gekauft. Wenn im Fürhjahr der Kompost auf die Beete kommt, erfolgt der Austausch

Berta

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