Das einfache Forum zum einfachen Leben - vormals einfach-leben.de.vu

- Registrieren - Neuste Beiträge

Energie : Knausererforum
Heizung, Licht, Elektro-Geräte, Fortbewegungsmittel, Mobilität
Seiten: 12nächste Seite
Aktuelle Seite: 1 von 2
Avatar Wasser kochen
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.03.2007 18:20

Elektrische Wasserkocher verbrauchen nur wenig Energie
Nichts leichter als Wasser kochen? Elektrische Wasserkocher sind praktisch und sparen Energie.
Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt deshalb, für die Erhitzung von Wassermengen bis zu einem Liter den Wasserkocher zu nutzen. Im direkten Vergleich mit Elektroherd oder Mikrowelle benötigt er hierfür deutlich weniger Strom und Zeit. Doch nur Geräte, die sich selbst abschalten, sobald das Wasser siedet, sind wirklich energieeffizient.

Um einen halben Liter Wasser zum Kochen zu bringen, benötigt der Wasserkocher nur gut halb so viel Energie wie Mikrowelle oder Elektroherd. Bei einem Liter Wasser ist es immer noch ein Drittel weniger Energie. Damit ist der Wasserkocher bei Wassermengen von bis zu einem Liter die stromeffizienteste Gerätewahl. Zudem ist er vielseitig einsetzbar. Abgesehen vom Teewasser, kann auch das Wasser für Pasta oder Kartoffeln vorher im Wasserkocher gekocht und dann in einen entsprechenden Topf umgefüllt werden. Doch effizient ist nur, wer nicht mehr Wasser in den Kocher füllt, als er wirklich benötigt. Hier gilt es, Augenmaß zu beweisen, ansonsten wird unnötig Strom verbraucht.

Wasserkocher verfügen über eine automatische Abschaltfunktion, die dafür sorgt, dass sich der Wasserkocher selbst ausschaltet, sobald das Wasser siedet. Bei einigen Modellen kocht das Wasser aber bis zu einer Minute nach, wobei sinnlos Energie verbraucht wird. Bei anderen Modellen funktioniert die automatische Abschaltfunktion nur, wenn der Deckel richtig geschlossen ist. Um unnötigen Stromverbrauch zu verhindern, empfiehlt die Initiative EnergieEffizienz, sich vor dem Kauf bei einem Fachverkäufer genau über die Modelle zu informieren.
Quelle:
Deutsche Energie-Agentur 2007

liebe grüße
Lehrling

Avatar Re: Wasser kochen
geschrieben von: orinoco (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.03.2007 22:04

Lehrling schrieb:
> Elektrische Wasserkocher verbrauchen nur wenig Energie
> Nichts leichter als Wasser kochen? Elektrische Wasserkocher sind
> praktisch und sparen Energie.

Antwort von Radio Eriwan: im Prinzip, ja ... ;-)

> Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt deshalb, für die Erhitzung
> von Wassermengen bis zu einem Liter den Wasserkocher zu nutzen. Im

Normale Wasserkocher haben 1,5 l Fassungsvermögen. Reicht exakt für eine Kanne Tee.

> direkten Vergleich mit Elektroherd oder Mikrowelle benötigt er hierfür
> deutlich weniger Strom und Zeit. Doch nur Geräte, die sich selbst
> abschalten, sobald das Wasser siedet, sind wirklich energieeffizient.

Also man muss schon blind und taub sein, nicht zu merken wann das Wasser kocht.
Thermische Elektrogeräte lässt man sowieso nicht ohne Aufsicht.

> Um einen halben Liter Wasser zum Kochen zu bringen, benötigt der
> Wasserkocher nur gut halb so viel Energie wie Mikrowelle oder
> Elektroherd. Bei einem Liter Wasser ist es immer noch ein Drittel
> weniger Energie. Damit ist der Wasserkocher bei Wassermengen von bis
> zu einem Liter die stromeffizienteste Gerätewahl. Zudem ist er

Entscheidend ist die Verlustleistung und die ist beim Wasserkocher immer geringer, weil nicht soviel drumherum aufgeheizt werden muss. Die notwendige Energiemenge pro Volumen Wasser ist praktisch immer die gleiche.

> vielseitig einsetzbar. Abgesehen vom Teewasser,

Hä? Gerade Teewasser kann man wunderbar mit dem Wasserkocher machen, vor allem wenn man schön weiches Wasser hat. Besseres Wasser als das was hier bei uns aus der Leitung kommt gibt es fast nirgends. Kalk im Wasser ist ein Problem, das ich nicht kenne.

> kann auch das Wasser
> für Pasta oder Kartoffeln vorher im Wasserkocher gekocht und dann in
> einen entsprechenden Topf umgefüllt werden.

Also die Idee kann man den Hasen geben. Wenn Dinge gekocht oder gedünstet werden müssen dann kann man den Wasserkocher vergessen. Im kalten Topf wird das Wasser aus dem Kocher so schnell kalt, dass vielleicht noch Pasta was werden, aber Getreidebrei wird mit Sicherheit nix und Kartoffeln auch nicht. Also muss man nachheizen und hat dann doppelte Verlustleistung: Kocher und Herd.

> Doch effizient ist nur,
> wer nicht mehr Wasser in den Kocher füllt, als er wirklich benötigt.
> Hier gilt es, Augenmaß zu beweisen, ansonsten wird unnötig Strom
> verbraucht.

Bedarfsgerechtes kochen versteht sich eigentlich von selbst.

[...]

Orinoco

Re: Wasser kochen
geschrieben von: martin (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12.03.2007 06:58

Ich finde es gut, sich öfters mal Gedanken zu machen, auch um die Nutzung des Wasserkochers.
Nach Gas ist das wirklich die günstigste Art.
Ich nutze den Kocher auch zum Eierkochen (Start mit kaltem Wasser, damit die Eier nicht platzen)
Das dauert nur unwesentlich länger als konventionell, nämlich ca. 6-7 Minuten.
Wenn die Eier trotzdem platzen ist hat mans leichter, wenn der Kocher aus Edelstahl ist (statt Plastik)
Für andere Speisen (Kartoffel, o.ä) würde ich ihn nicht nutzen.
Aber das Wasser für den Kakao mache ich auch im Kocher.
Oder wenn ich die Suppe aus dem Kühlschrank schnell warm essen möchte.
Einfach heisses Wasser dazu (die Suppe ist dazu etwas dickflüssiger vorbereitet)
Der Kocher ist übrigens neben Herd und Kühlschfrank meine einzige el. Haushaltsmaschine ;-)

Es gibt viele unpraktische Wasserkocher:
zu gross,
zu sperrig,
Kabel zu kurz,
Heizwendel innen sichtbar (schlecht zu reinigen)
schlechte Konstruktion,
Klappe schlecht zu schliessen,
Ein-Schalter oft Fehlkonstruktion,
viel zu empfindlich,
Material Plastik ist ungesund,
man riecht oft den Plastikgeruch,
der Abschaltzeitpunkt des Thermoautomaten ist meistens verkehrt. zu frühes oder zu spätes abschalten
usw...

Was meint ihr dazu?

LG
Martin

Avatar Re: Wasser kochen - Kocher vs. Induktion
geschrieben von: orinoco (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12.03.2007 14:12

martin schrieb:
[...]
> Es gibt viele unpraktische Wasserkocher:
> zu gross,
> zu sperrig,
> Kabel zu kurz,
> Heizwendel innen sichtbar (schlecht zu reinigen)
> schlechte Konstruktion,
> Klappe schlecht zu schliessen,
> Ein-Schalter oft Fehlkonstruktion,
> viel zu empfindlich,
> Material Plastik ist ungesund,
> man riecht oft den Plastikgeruch,
> der Abschaltzeitpunkt des Thermoautomaten ist meistens verkehrt. zu
> frühes oder zu spätes abschalten
> usw...
> Was meint ihr dazu?

Ich hab mal günstig einen cloer Kocher mit Edelstahl-Behälter erstanden. Der hat sich eigentlich als sehr zuverlässig erwiesen. Der einzige Kritikpunkt aus obiger Liste der zutrifft ist der Abschaltzeitpunkt, aber da helfe ich immer manuell nach, wenn's anfängt zu rumpeln.

Was mich noch interessieren würde, um wieviel sich die Verlustleistung durch eine Induktionskochplatte / Induktionsherd reduzieren lässt und welche Erfahrungen es damit gibt.

Gruss

Orinoco

Avatar Re: Wasser kochen - Kocher vs. Induktion
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12.03.2007 20:50

@ orinoco
"> Abgesehen vom Teewasser,

Hä? Gerade Teewasser kann man wunderbar mit dem Wasserkocher machen, vor allem wenn man schön weiches Wasser hat. Besseres Wasser als das was hier bei uns aus der Leitung kommt gibt es fast nirgends. Kalk im Wasser ist ein Problem, das ich nicht kenne.

> kann auch das Wasser
> für Pasta oder Kartoffeln vorher im Wasserkocher gekocht und dann in
> einen entsprechenden Topf umgefüllt werden. "

Meiner Meinung nach heißt es anders ausgedrückt " Außer für Teewasser kann auch für .........

liebe Grüße
Lehrling

Avatar Re: Wasser kochen - Kocher vs. Induktion
geschrieben von: Barney (IP-Adresse bekannt)
Datum: 13.03.2007 01:14

Ich mache immer eine kleine Menge Wasser im Kochtopf und die restliche Menge im Schnellkochtopf. So ist der Kochtopf schon erhitzt, wenn das Wasser reinkommt. Das geht gut bei Klößen, Nudeln und allem, was in Salzwasser schwimmen muß.

Eintöpfe mache ich grundsätzlich in der Mikro ohne Wasser. Das füge ich, im Schnellkochtopf erhitzt, zum Schluß dazu.

Ich denke, so kann man auch Energie sparen.

Re: Wasser kochen
geschrieben von: freeda (IP-Adresse bekannt)
Datum: 14.03.2007 00:30

Ja, da hst Du recht.
Allerdings funktioniert das nicht bei allen Mikrowellengeräten, die so im Handel sind. Ich habe bis vorletztes Jahr noch immer das altmodische, ausrangierte Teil meiner Eltern in Gebrauch gehabt. Es hat getaugt, um damit schnell und effizient Wasser und Speisen in geringen Mengen heiß zu machen. Weihnachten 2006 hab ich mir ein ausgebufftes Teil von Mikrowelle gekauft. Es ist energiesparend, schnell und zuverlässig...allerdings liegt die Bedienungsanleitung noch immer in greifbarer Nähe. confused smiley
Man muß sich auch fragen, für welche Mengen man es benutzt. Single- oder Päarchenhaushalte fahren damit sehr gut - eine Portion Bohnen sind damit schnell zubereitet - aber wenn es um mehrere Personen geht, geht ohne Topf fast nichts, will man eine bestimmte Qualität erhalten. Damit möcht ich nicht sagen, daß die Mikro in der Hinsicht nichts taugt. Ih hab nur festgestellt, daß mit zunehmender Portionsmenge die Qualität der Speisen nachläßt. Zum Beispiel läßt sich die Bißfertigkeit nicht mehr kontrollieren (oben und unten durch, innen noch hart).

Den Wasserkocher schmeiße ich dann an, wenn ich besipeilsweise Kartoffeln oder Nudeln kochen will. Dieses Gargut braucht nicht die Menge von Wasser zum Kochen, wie uns die Kochbücher weismachen wollen. Dann noch Deckel drauf und gut ist. Es geht schnell und verschwendet keine Energie.
Über Schnellkochtöpfe kann ich kaum was sagen. Ich fürchte die wie der Teufel das Weihwasser.

Re: Wasser kochen
geschrieben von: martin (IP-Adresse bekannt)
Datum: 14.03.2007 12:43

Hallo orinoco

> um wieviel sich die Verlustleistung durch eine Induktionskochplatte / Induktionsherd
> reduzieren lässt und welche Erfahrungen es damit gibt.

Reduzieren in Bezug auf was?
Den Wasserkocher?
Also ich meine, die beiden geben sich nix.
Die "erwärmte Masse" ist bei beiden Varianten ähnlich klein (=Spar-Effekt).
Wasserkocher ist halt nur für Wasser, Induktionsherd für "alles".
Und den Kocher kann man nicht regeln.

Mikrowelle verschleudert ca. 50% Energie bei der Erzeugung der Mikrowellen (Magnetron).
Aber bei kleinen Mengen sparts trotzdem Strom gegenüber Normal-Herd.

Das Prinzip der I-Herdes ist interessant, aber ich würde mir nicht extra einen kaufen.
Nicht alle Kochgeschirr-Metalle funktionieren per Induktion/Wirbelstrom (z.B. Alu-Pfannen).
Wozu mit diesen Einschränkungen leben?
Vor allem wird man abhängig vom Reparaturbetrieb, weil die elektronische Wandlertechnik im I-Herd ziemliche Hi-Tec ist.
Normale E-Herde sind dagegen Primitivst-Technik und einfach/billig zu reparieren.

Und:
Ich habe nicht besonders viel Angst vor Elektrosmog.
Aber was ein I-Herd absondert, dass müsste jedem Handygegner die Haare zu Berge stehen lassen.
Das sind abartig starke elektromagnetische Wechselfelder.
Übern Daumen etwa 500 bis 1000-mal stärker als "böse Handy-Strahlung" (Feldstärke).

Guckst du hier
[de.wikipedia.org]

Schnellkochtopf mit Handtuchisolation ist mein Favorit.


@Barney


> Ich mache immer eine kleine Menge Wasser im Kochtopf und die restliche Menge im Schnellkochtopf.
> Ich denke, so kann man auch Energie sparen.

Hmm, meinst du wirklich?
Also ich sehe da eigentlich nur einen Zeitgewinn.
Aber Strom sparen?
Wie soll man sparen, wenn man statt einer zwei Hitzequellen nutzt?
Vielleicht hast du ja mal Lust beim nächsten Kochen auf den Zähler zu schauen smiling smiley
Motto: Vergleichsmessung.

> Eintöpfe mache ich grundsätzlich in der Mikro ohne Wasser.
> Das füge ich, im Schnellkochtopf erhitzt, zum Schluß dazu.

Interessante Idee.
Ob man da was spart?
Ausser Zeit?
Wäre mir auch etwas zu umständlich.
Der Witz am Eintopf ist doch eigentlich EIN-Topf.
Minimalistisch ;-))


LG
Martin

Re: Wasser kochen
geschrieben von: Diana (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15.03.2007 00:27

Ich sehe das auch so wie Martin, möchte nur noch ergänzend darauf hinweisen, daß ein Gasherd den Wasserkocher spart und noch weniger kaputtgeht als ein Elektroherd.

Re: Wasser kochen
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 18.03.2007 18:40

Der Induktionsherd übertrifft an Zerstörungskraft "toter als tot" sogardie Mikrowelle, wie in kristallisationtechnischen -Versuchsreihen nachgewiesen wurde.

Liebe Grüße
Hilde
Dieser Beitrag ist fehlerfrei; Ausnahmen bestätigen die Regel.

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.

Avatar Re: Wasser kochen
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 19.03.2007 10:42

@ Hilde
hast Du das Beben verspürt, mit dem ich gerade auf den Boden der Tatsachen geknallt bin?????????????
Ich hab mir vor zwei Jahren den Induktionsherd gekauft, weil ich mir was Gutes gönnen wollte ( Mikrowelle mag ich nicht aus den bekannten Gründen) und jetzt das!!!!!!!!!eye popping smiley

Ich bin noch ganz durcheinander!!!!!!!!

verwirrte Grüße
Lehrling

Avatar Re: Wasser kochen
geschrieben von: Quirie (IP-Adresse bekannt)
Datum: 19.03.2007 10:46

Mir ist diese Information auch neu. http://www.cosgan.de/images/midi/konfus/k030.gif

Hatte ich doch auch gerade darüber nachgedacht, ob das nicht eine umweltfreundliche Anschaffung wäre.

Kannst Du bitte ein bisschen mehr darüber berichten, Hilde?

Wäre schön.

_________

LG Quirie

Man sollte gar nicht glauben, wie gut man auch ohne die Erfindungen des Jahres 2500 auskommen kann.

Kurt Tucholsky

Avatar Re: Wasser kochen
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 19.03.2007 14:23

Ich hab mal gegoogelt: Induktionsherd Auswirkung Lebensmittel,
sieht irgendwie ernüchternd aus, besonders 1. Seite unten zweitletzter Text sad smiley

liebe Grüße
Lehrling

Avatar Re: Wasser kochen
geschrieben von: orinoco (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.03.2007 11:13

Lehrling schrieb:
> Ich hab mal gegoogelt: Induktionsherd Auswirkung Lebensmittel,
> sieht irgendwie ernüchternd aus, besonders 1. Seite unten
> zweitletzter Text sad smiley

Meinst du den hier ?
[www.feng-shui-schule.ch]

Also diese Begründung dort halte ich an den Haaren herbeigezogen, denn wie sich Induktionswechselfelder in einer Restaurantküche auf die draussen sitzenden Gäste deren Blut und Hirn auswirken sollen, wird nicht erklärt, von einer wissenschaftlich korrekten Behandlung insgesamt ganz zu schweigen.

Was ich wesentlich bedenklicher finde sind die Nahwirkungen der Induktionswechselfelder auf den menschlichen Körper, also wenn man direkt vor der Kochplatte steht. Das könnte ähnliche Auswirkungen haben, als wenn man unter einer Hochspannungsleitung lebt, sprich Krebsgefahr. Es werden eben so starke Wechselfelder erzeugt, die Eisen erwärmen.
Die indirekten Auswirkungen halte ich für vernachlässigbar. Wie das Kochgut nun die Hitze abkriegt ist relativ egal.

Gruss

Orinoco

Avatar Re: Wasser kochen
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.03.2007 16:55

Es geht um die Auswirkung auf die Zellen der Lebensmittel, die gegart werden und danach keine Lebensenergie mehr enthalten, sondern bestenfalls den Körper noch nähren. und ob es im Grunde genommen die gleichen Wellen sind, mit denen auch die Mikrowelle arbeitet.

liebe Grüße
Lehrling

Avatar Re: Wasser kochen
geschrieben von: orinoco (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.03.2007 18:08

Lehrling schrieb:
> Es geht um die Auswirkung auf die Zellen der Lebensmittel, die gegart
> werden und danach keine Lebensenergie mehr enthalten, sondern
> bestenfalls den Körper noch nähren. und ob es im Grunde genommen die
> gleichen Wellen sind, mit denen auch die Mikrowelle arbeitet.

Das hab ich auf dieser Feng-Shui Seite aber anders gelesen. Die sagen, das hätte Auswirkungen auf Hirn und Blut des Menschen was Eisen enthält.

Was die Auswirkungen auf die Nahrung betrifft: wenn man etwas kocht, dann ist es in erster Linie durch die Hitze des Kochens tot. Induktionswechselfelder erwärmen im Gegensatz zu Mikrowelle eben nicht biologisches Gewebe und zerstören es dadurch. Die Auswirkungen sind also eher mit Elektrosmog zu vergleichen als mit Mikrowelle.

Auf eine Induktionsherdplatte kannst du deine Hand legen ohne dass sie warm wird. Es wird nur induktionsfähiges Eisen erwärmt was indirekt dann das Essen warm macht.
Das analog mit der Mikrowelle zu tun kann nur abgeraten werden, weil dort das Essen direkt durch die Wellen erwärmt wird.

Gruss

Orinoco

Avatar Re: Wasser kochen
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.03.2007 19:09

[www.umweltinstitut.org]

yahoo bietet etwas mehr an Info

liebe Grüße
Lehrling

Avatar Re: Wasser kochen
geschrieben von: orinoco (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.03.2007 20:45

Lehrling schrieb:
> [www.umweltinstitut.org]

So sehe ich das Problem auch, weshalb ich mich von meinen Kochplatten wohl nicht trennen werde.

Interessanter Vergleich:
[www.energieverbraucher.de]

Bei der Gelegenheit eine "Konkurrenz"-Seite gefunden:
[www.der-reiz-am-geiz.de]

Ich hätte ja gern einen Gasherd/-kocher, aber hier gibt's kein Erdgas und mit Propan/Butan sieht die Rechnung wohl schon wieder ganz anders aus.

Re: Wasser kochen
geschrieben von: Uschi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 19.11.2007 17:54

na also jetzt im Winter habe ich immer kostenlos heißes Wasser
da immer ein Topf mit Wasser auf dem Kohlenherd steht ( wir heizen aber nur mit Holz):-)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.11.07 17:55.

Re: Wasser kochen
geschrieben von: schattengruen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.11.2007 02:49

Uschi,
mach ich auch so, hab bei ebay einen schönen Kessel günstig gekauft, und ohne Pfeife steht er den ganzen Tag auf dem Ofen = immer heißes Wasser für Tee, kleinen Abwasch...

aber so was ist eben der Idealfall, für Leute, die schon einen Ofen haben.

Re: Wasser kochen
geschrieben von: sparfux (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28.07.2010 11:26

Wenn man schon Wasser mit Strom erhitzen will - geht ja manchmal nicht anders - dann ist die konkurrenzlos effizienteste Weise die:
Isoliergefäß, geht auch Isolierkanne (Thermoskanne) mit weiter Öffnung + Wasser + Tauchsieder
zweitbeste Lösung für Teewasser: Wasser direkt in der Kanne mit Tauchsieder erhitzen, Vorwärmen der Kanne inklusive
Mikrowelle, Induktionsplatte taugt alles nix, schon ausprobiert.
Am besten ist ein Tauchsieder mit Überhitzungsschutz.
Habe kürzlich einen beim Kinderschutzbundflohmarkt für 2 Euros gekauft. (ohne Merkelsteuer)

Re: Wasser kochen
geschrieben von: sparfux (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28.07.2010 11:28

Ganz ohne Strom:
Kelly Kettle + 2 Handvoll Kleinholz, Papier usw. + 6-8 Minuten Zeit
geht aber nur im Freien, oder man bastelt sich ein kleines Rauchabzugsrohr

Re: Wasser kochen
geschrieben von: tordis (IP-Adresse bekannt)
Datum: 25.08.2010 21:54

und wie schauts mit der effizenz aus mit wasserkessel auf gasherd?

(hätte eh keine andere wahl. alle wasserkocher haben zu viel watt für unsere altbau-sicherungen, sagt der papa, der muss es wohl wissen)

Re: Wasser kochen
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26.08.2010 19:06

Sparen kannst du, indem du den bedarf in eine Thermoskanne gibst, dann brauchst nur einmal zu kochen.
Ich habe im sommer für klerine Mengen, die ich oft brauche,auch eine neben dem Waschbecken stehen, weil es "ewig" dauert bis heißes Wasser die Leitung rauf kommt,und dann womöglich nur für einen Viertelliter die ganzen Rohre aufgeheizt werden müssen.
Wenn der Holzofen an ist, dann steht eben der Wasserkessel drauf und ich hab es bis abends parat.

Liebe Grüße
Hilde
Dieser Beitrag ist fehlerfrei; Ausnahmen bestätigen die Regel.

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.

Re: Wasser kochen
geschrieben von: Krabbe (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28.08.2010 12:49

Zitat:
Orinoco
> kann auch das Wasser
> für Pasta oder Kartoffeln vorher im Wasserkocher gekocht und dann in
> einen entsprechenden Topf umgefüllt werden.

Also die Idee kann man den Hasen geben. Wenn Dinge gekocht oder gedünstet werden müssen dann kann man den Wasserkocher vergessen. Im kalten Topf wird das Wasser aus dem Kocher so schnell kalt, dass vielleicht noch Pasta was werden, aber Getreidebrei wird mit Sicherheit nix und Kartoffeln auch nicht. Also muss man nachheizen und hat dann doppelte Verlustleistung: Kocher und Herd.
Nicht ganz für die Hasen. Wenn ich Gerichte mir viel Wasser kochen möchte, wie z.B. Nudeln, kommt eine kleine Menge Wasser schon mal in den Kochtopf. Die meiste Menge Wasser kommt in den Wasserkocher. Sobald das Wasser im Wasserkocher kocht, kommt es in den Topf mit dazu. Verkürzt die Zeit enorm und braucht auch weniger Strom.

In unserer Mietwohnung wird das Warmwasser über einen Elektroboiler in der Nacht geheizt. Das Ding läuft allerdings bei uns nur noch für die Dusche und dann auch nur noch alle 2-3 Tage mal. Spülwasser machen wir nur noch mit dem Wasserkocher warm. Neben der Stromersparnis: Kein langes abfliessen von unbenütztem kaltem Wasser vom Boiler zum Wasserhahn und sehr heisses Wasser am Anfang zum Desinfizieren der Spülschwämme. Wir haben es an der Stromrechnung gemerkt. Und auch an der Wasserrechnung smiling smiley Lauwarmes Duschen macht deutlich weniger Spass als heisses Duschen. the finger smiley

lg Andrea

Re: Wasser kochen
geschrieben von: achimvr (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28.08.2010 21:14

Am günstigsten erhitzt man Wasser auf einem Holzherd, danach kommt der Gasherd u. erst dann Induktion u. E-Herde.

Re: Wasser kochen
geschrieben von: Nadine75 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 29.08.2010 02:58

Nun. Wasserkocher sind auch nichts anderes als Tauchsieder..

Re: Wasser kochen
geschrieben von: Nadine75 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 29.08.2010 02:59

Ah Krabbe..so mach ichs auch .. smiling smiley)

Re: Wasser kochen
geschrieben von: sparfux (IP-Adresse bekannt)
Datum: 29.08.2010 11:14

Wasserkocher sind nur dann nichts anderes als Tauchsieder, wenn im Innenraum des Wasserkochers ein Tauchsieder installiert ist.
Das gibt's aber nicht so oft und meist ist dann das Gehäuse aus Plastik. Äbä!
Den geringsten Verlust beim Wassererhitzen hat man dann, wenn außer dem Wasser möglichst wenig andere Materie mit erhitzt wird. Und da ist nun mal der Tauchsieder mit seiner geringen Masse unschlagbar - und die Kochplatte eine Katastrophe (wenn man nicht die Restwärme nutzt).
Deshalb ist sind auch viele Heizkessel im Sommerbetrieb sehr verschwenderisch, weil mit dem Wasser die große Masse des Stahlkessels mit erhitzt werden muss, und dann wieder nutzlos auskühlt, bis zum nächsten Aufheizen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.08.10 11:23.

Re: Wasser kochen
geschrieben von: sparfux (IP-Adresse bekannt)
Datum: 29.08.2010 11:22

Ich kann's nur noch mal wiederholen:
Die meines Wissens unschlagbar sparsamste Art, Wasser zu erhitzen ohne Strom, also mit Brennholz oder Papier, ist die Kelly Kettle (zu finden im Netz).
Ich weiß das aus jetzt wochenlanger Erfahrung.
Ein Holzherd ist nur dann sinnvoll, wenn man sowieso heizt.
Mit Gas ist's vielleicht noch effektiver. Aber ich will nicht von den Gaslieferungen abhängig sein und mich über die asozialen Gaskonzerne ärgern müssen.
Wenn jemand eine noch sparsamere Methode kennt, würde ich mich freuen, davon zu lesen.

Seiten: 12nächste Seite
Aktuelle Seite: 1 von 2


In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
This forum powered by Phorum.