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Energie : Knausererforum
Heizung, Licht, Elektro-Geräte, Fortbewegungsmittel, Mobilität
Avatar Wie man aus einem alten Kühlschrank einen neuen macht
geschrieben von: orinoco (IP-Adresse bekannt)
Datum: 05.12.2011 23:47

[www.heise.de]

Zitat:
Man schaue sich die neuen Modell genau an, weniger Energiebedarf
überwiegend durch eine dickere Isolierung.

Wer etwas Platz in der Küche hat erreicht fast genausoviel ohne den
Alten auf den Schrott zu werfen wenn er rechts und links je 60mm
Styropor mit 2-Seit-Klebefolie aufbringt, oben auch 40mm Platte und
Sperholzarbeitsfläche.

Dazu für die Rückseite eine gute Warmluftabzugsmöglichkeit mit
genügend Querschnitt und guter Zuluftstaufreiheit unten. Bei
Tischmodellen das Ausnutzen eines Kamineffekt indem der Warmluftkanal
bis auf ca. 2m hochgezogen wird hilft auch. Je kälter der
Wärmetauscher durch hohe Lufgeschwindigkeiten, desto geringer der
Temperaturunterschied, umso höher die Leistungsziffer des
Kältekreislaufprozesses.

Wer eine künstlerische hand hat klebt auf die Front auch Styropor
plus Papier und bemalt diese, auch nur 20mm helfen deutlich, ein
kompromiss aus Energieeinsparung und Arbeitsfläche in der Küche!

macht natürlich nur Sinn wenn man überhaupt einen hat winking smiley

Avatar Re: Wie man aus einem alten Kühlschrank einen neuen macht
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10.12.2011 10:51

Dankeschön - durchaus zu überdenken!

Achja und jetzt im Winter kann einigen draußen gelagert werden.

Michi

Re: Wie man aus einem alten Kühlschrank einen neuen macht
geschrieben von: sparfux (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10.12.2011 18:39

Und außerdem sollte man möglichst viel von dem leeren Raum in einem Kühlschrank mit Gefäßen voller Flüssigkeit auffüllen. Denn beim Öffnen des Kühlschranks fällt schlagartig die kalte Luft in den warmen Raum. Nach dem Schließen muss die dann eingedrungene warme Raumluft wieder energieaufwändig abgekühlt werden.
Die kalten Gefäße bleiben beim kurzen Öffnen kalt.
Es gibt auch Leute, die in ihren Kühlschrank vorne eine Wand stellen, die nur die oberen Fächer freilässt, in denen dann die am häufigsten gebrauchten Lebensmittel stehen.
Aber am effizientesten ist eine Kühltruhe.
Das mit dem Styropor klappt übrigens auch bei Gefriertruhen. Ich konnte damals eine alte Gefriertruhe im Verbrauch von 2 kWh pro Tag auf etwa 1,4 kWh drücken durch Umkleben mit Styroporplatten.

Re: Wie man aus einem alten Kühlschrank einen neuen macht
geschrieben von: Softeisknicker (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26.03.2012 17:55

Neugierig geworden hab ichs auch mal probiert.

Ein alter Tischgefrierschrank den ich vor zehn Jahren mal geschenkt bekam hatte einen Verbrauch von 1,01 kwh/Tag.

Styroporplatten (2cm) und Kleber haben mich 12,- € gekostet.
Den Verbrauch konnte ich damit um 0,3 kwh/Tag senken. Bei meinem aktuellen Strompreis amortisiert sich die Aktion also in ca. 160 Tagen!
Hätte ich schon vor zehn Jahren beklebt, hätte ich also zwischen 230€ und 270€ gespart!
Auf meine Lebens-Arbeitszeit hochgerechnet (das ich nicht ganz ernst gemeint) könnte ist damit 1 Monat früher aussteigen. (Kleinvieh macht auch Mist) LOL

h.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.03.12 17:57.

Re: Wie man aus einem alten Kühlschrank einen neuen macht
geschrieben von: tbauer (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.07.2012 17:54

Da ich ja immer wieder auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten beim Strom bin werde ich mich hier in nächster Zeit vielleicht auch mal versuchen. Ich habe zwar schon einen A++ Kühlschrank mit einem Verbrauch von nur 2 KWh pro Woche (im Sommer). Aber mal sehn ob da nicht doch noch was zu machen ist.

@Sparfux

Statt mit Flüssigkeit gefüllte Gefäße sollte man mit Luft gefüllte nehmen. Luft nimmt wesentlich weniger Energie auf als z.B. Wasser. Und wenn man den Platz doch mal braucht, dann nimmt man den Balast (in meinem Fall leere 1L Tetrapacks) einfach raus. Dann geht viel weniger Energie verloren als wenn die Tetrapacks mit Wasser gefüllt währen und beim erneuten reinstellen wieder abgekühlt werden müssten. Zur Zeit habe ich rund 15L Balast drin.

Außer im Winter. Da könnte man die Tetrapacks mit Wasser füllen und nachts draußen gefrieren lassen. Tagsüber dann in den Kühlschrank und das im Wechsel. Beim Auftauen ersparen dann 10 Liter Wasser mehr als 1KWh Strom.

Liebe Grüße

Tino

[de.wikipedia.org]



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