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Arbeitsplatz : Knausererforum
Erwerbsleben, davor, danach und mittendrin im Job
Teilzeit
geschrieben von: Balu (IP-Adresse bekannt)
Datum: 04.12.2007 17:14

Kurz zu meiner beruflichen Situation:
Ich arbeite seit ca. 5 Jahren Vollzeit (40 Std. pro Woche) als professioneller Software Tester in einer sehr großen (> 10.000 Mitarbeiter) deutschen IT/Telekommunikations-Firma.

Der Job ist zwar soweit ok, auch über das Gehalt kann man sich nicht beklagen, aber ich merke immer wieder, dass einfach zu wenig Zeit für private Dinge übrig bleibt. Wie z.B. Zeit für Familie und Freunde, Zeit für Sport, Zeit für Hobbies, usw. und natürlich Zeit für den Haushalt. frowning

Deswegen spiele ich mit dem Gedanken Teilzeit zu beantragen. Ich würde erstmal eine 30 Std. anstreben (5 x 6 Std.). Das würde mir schon einiges bringen, und das Geld würde immer noch gut zum Leben reichen.

Generell ist Teilzeit in unserer Firma wohl kein Problem, aber meistens ist der Grund dafür Kinder. Dies ist ein guter Grund, der gesellschaftlich und bei den Bossen halbwegs akzeptiert zu sein scheint.

Ich stelle mir jetzt die Frage:
Wie wird mein Chef wohl reagieren, wenn ich mit 28 Jahren als Mann Teilzeit beantrage, aus dem Grund, dass ich gerne mehr Zeit für andere Dinge hätte (und nicht für ein Kind)?

Dies ist der einzigste Grund, der mich momentan davon noch abhält.

Ich meine, dass ein Mann in Deutschland Teilzeit arbeitet, ist ja leider schon recht selten (im Gegensatz zu Niederlande, Schweden oder so), und dann nicht wegen einem Kind, sondern einfach so.

Wie ist das bei euch, und was würdet ihr mir raten?

Schöne Grüße
Balu

Re: Teilzeit
geschrieben von: ralle (IP-Adresse bekannt)
Datum: 04.12.2007 17:32

Keine Ahnung.

Ich hatte mal einen Kollegen, der arbeitete auch "Teilzeit". d.h. der war ein halbes Jahr in der Firma und hatte dann ein halbes Jahr frei, um durch die Welt zu reisen. Das halbe Jahr war aber auch irgendwie Arbeit für ihn, da er dann fotografierte und die Fotos an Werbeagenturen verkaufte.

Re: Teilzeit
geschrieben von: Diana (IP-Adresse bekannt)
Datum: 04.12.2007 19:46

Bist Du auch sicher, daß dann Dein Arbeitspensum auch reduziert wird?? Ich kenne Teilzeitkräfte, die arbeiten wie die Irren und müssen auch in ihrer unbezahlten Freizeit teilweise arbeiten, weil das Pensum nicht im gleichen Maß wie das Gehalt reduziert wurde.

Mit Ehrlichkeit könntest Du auf der Abschußliste landen. Vor allemn die lieben Kollegen werden nicht aufhören zu sticheln. Selbst ich als Frau und Mutter mußte mir in Teilzeit in schöner Regelmäßigkeit anhören, wie gut ich es hätte und daß die anderen die Arbeit machen. Zig Hinweise auf mein halbiertes Gehalt haben nichts geholfen. Du wirst auch nicht mehr an alle Informationen rankommen und nie wissen, ob man Dich absichtlich vergessen hat.

Ich würde mir eine Ausrede ausdenken, die nicht gerade gelogen ist. Auf jeden Fall mußt Du Dich um einen Dir sehr nahestehenden Menschen kümmern und ihn im Haushalt, bei Behördengängen usw. unterstützen. Dieser Mensch ist auf Deine Zuwendung angewiesen, sonst droht burnout. Du mußt ja nicht sagen, daß Du selber dieser Mensch bist.

Viel Erfolg!

Diana

Alles, was du besitzt, besitzt auch dich.

Avatar Re: Teilzeit
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 04.12.2007 20:39

Hallo Balu,

solltest du Karriereambitionen haben, dann schießt du dir natürlich ins Knie.
Wenn du aber wirklich dadurch mehr Lebensqualität siehst, dann mach's!
Ich rate dir allerdings die gewonnene Zeit mit wirklich Sinnvollem dir wichtigem zu füllen. Dann wird das auch wirklich was.

Und die Ausrede wäre dann halt: Fortbildung
so Bildungskarenz/Bildungsteilzeit machen doch schon viele.

Ich bin da mit einem Softwaretechniker in Kontakt, der vor kurzem den totalen Ausstieg gewagt hat. Und der ist total glücklich.

Der Schritt ist schwierig, aber gut überlegt und sinnvoll umgesetzt könnte das wirklich etwas sein, das dich glücklicher macht.

Aus dem Bauch raus
Michi

Re: Teilzeit
geschrieben von: Balu (IP-Adresse bekannt)
Datum: 05.12.2007 14:15

Hallo,

erstmal danke für die Beiträge!

@Diana:
Das Problem mit dem Arbeitspensum sehe ich in unserer Firma ehr als gering an. In dieser Hinsicht ist es bei uns relativ fair. Die Aufwände der Arbeitspakete, die wir erhalten, sind in Stunden geplant (nicht in Arbeitstagen oder so), d.h. für eine Aufgabe die 120 Stunden dauert, bekommt eine Vollzeitkraft 3 Wochen, und eine ¾-Teilzeitkraft 4 Wochen. Dieses Problem besteht bei uns also weniger.
Und wenn man mal ne Überstunde machen muss, bekommt man die bei uns auch bezahlt. Unbezahlte Arbeit gibt’s bei uns Gott sei Dank nicht.

Und das andere Kollegen evtl. neidisch werden könnten, ist mir auch klar. Auf die Reaktionen bin ich auch schon sehr gespannt. Damit kann ich aber, denke ich, umgehen. Erstmal werde ich jegliche Kommentare dazu locker an mir abprallen lassen, und wenn dann einer mal so richtig nervig wird, werde ich ihm einfach entgegnen, dass er ja selbst Teilzeit machen könnte, wenn er bereit dazu wäre, etwas sparsamer zu leben.

@Michi:
Das wegen dieser Entscheidung meine Karriereleiter nicht mehr so steil sein wird, ist mir klar.
Da habe ich aber auch keine großen Ziele, zumindest nicht im IT-Umfeld. Die Position als professioneller Software Tester reicht mir. Die nächste Stufe wäre dann irgendwann Testleiter/Testmanager, aber das muss ich nicht unbedingt haben.

@Diana+Michi:
Wo ihr natürlich beide recht habt:
An der Begründung für meine Teilzeit muss ich noch was feilen, und mir ein stimmiges Konzept überlegen, was sowohl der Arbeitgeber halbwegs nachvollziehen kann, was aber auch nicht ganz an den Haaren herbeigezogen ist. Die einfache Wahrheit wäre wahrscheinlich nicht ganz so gut. (Was ich allerdings sehr traurig finde, da ich eigentlich immer ein Fan von knallharter Wahrheit bin.)

Was bei mir in der Planung ist, was ich mit der gewonnenen Zeit machen würde wäre folgendes:
1. Bei mir steht nächstes Jahr ein Umzug an. Dafür gibt es noch einiges vorzubereiten, vor allen Dingen ausmisten, damit man nicht so viele Sachen umziehen muss.
2. Mehr Zeit für Familie und Freunde
3. Mehr Zeit für ein gesünderes Leben (mehr Bewegung/Sport, gesünderes Essen)
4. Abendstudium an einer Fernuni zum Thema „Innenarchitektur, Raumgestaltung“
5. Abendstudium an einer Fernuni zum Thema „Personal Coach“
6. Evtl. ehrenamtliche Tätigkeit
7. Irgendwann evtl. nebenberuflich selbstständig machen als „Professioneller Aufräumer“ (sprich Haushalte von Leuten, die ihren Überblick im Leben und ihrer Wohnung verloren haben, nach professioneller Methode aufzuräumen, auszumisten und ihnen wieder etwas Struktur im Leben geben). Zunächst parallel zum IT-Job, und irgendwann dann evtl. komplett umsteigen.

Wie ihr seht, hätte ich also genügend Ideen, was ich mit Zeit anfangen würde.
Jetzt muss ich mir halt nur noch die Begründung überlegen, die ich meinem Arbeitgeber unterbreite...
Habt ihr hier evtl. noch etwas konkretere Tipps, da ihr nun meine Ziele kennt?

Desweiteren würde mich auch interessieren, was ihr so beruflich macht:
Habt ihr etwa alle eine Vollzeitstelle? Hier gibt’s doch bestimmt einige Leute, die einen etwas ungewöhnlicheren, einfacheren beruflichen Weg gehen, oder?

Schöne Grüße
Balu

Avatar Re: Teilzeit
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 05.12.2007 20:48

Hallo Balu,

du fragst was wir beruflich machen: Ich habe da momentan diesen total unterbezahlten 168-Stunden-Job, der aber höllisch Spaß macht.
Irgendwo ist es in unserer Zeit ja auch Luxus als Mutti über Jahre hinweg zu Hause zu bleiben.

Irgendwie wäre es auch spannend, wenn du es mit der Wahrheit versuchen würdest. No risk no fun!

Michi

Re: Teilzeit
geschrieben von: schattengruen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 07.12.2007 19:38

Hi Balu,
also ich kenne gleich mehrere Männer, die einen 4 Tagesjob (~ 30 Stunden) machen (Drucker, Schreiner, Einrichtungsberater). Macht meiner Meinung nach mehr Sinn als jeden Tag ein paar Stunden weniger - Anfahrt entfällt, und man kann sich an diesem Tag voll etwas anderem , z. B. auch dem Aufbau einer neuen Selbstständigkeit widmen.

Die gute Nachricht: durch das geringere Einkommen sind auch die Abzüge geringer, also sooo schlimm ist der Einkommensverlust meist nicht.
Die schlechten: Du wirst gar nicht so viel Zeit mehr haben, wie ich Deiner Liste oben entnehme...
Von Rentenansprüchen, geringerem ALG 1 im Falle des Falles und so weiter brauch ich Dir ja nichts erzählen.
Tip: versuch das doch mal auf ein Jahr zu begrenzen- denn wenn Du dann wieder mehr brauchst oder willst, ist es leichter, auch wieder die volle Stundenzahl zu bekommen...

Ich bin freiberufliche Übersetzerin und Lektorin- von einer Vollzeitstelle kann man da meist nicht sprechen, eher von Selbstausbeutung...also sehr aufpassen mit der Selbstständigkeit !

Avatar Re: Teilzeit
geschrieben von: Ledana (IP-Adresse bekannt)
Datum: 22.12.2007 22:28

Hallo Balu,
zur Teilzeitarbeit.
Ich und mein Mann ( öffentlicher Dienst) haben von gewisser Zeit von 100% auf 75% (jeder), reduziert. Das gute Gehalt, dass wir aus unsren 100% Stellen bezogen, war nicht das, was wir uns vom Leben wünschen würden. Das Geld konnte die Hektik und die evige Zeitmangel nicht rekompensieren. Wir haben einfach reduziert. Das Geld ist dadurch viel weniger geworden, aber wir können dadurch mehr das Leben genießen. Da wir bescheiden leben, spürren wir kein Geldmangel. Wir schaffen auch die Wohnung und das Studium unsrer älteren Tochter zu finanzieren.Auch die jüngere Tochter kann nicht über irgendwelche Lebensbenachtrechtigungen klagen.
Die Stellenreduzierung hat bei uns nur ihre gute Auswirkungen. Ausgeglichenheit, Geistesruhe, mehr Zeit füreinander, mehr Zeit für das achtsame Leben, für die Kreativität, für mein Studium, usw, usw...
In unserem Freundekreis sind mehrere Menschen, die seine 100%-tigen Arbeitsstellen reduziert haben. Auch die genießen ihre derjetzige Zeit zum Leben. Die Arbeitsgeber haben auch damit die Chancen erhalten, mehr Arbeitsnehmer zu haben, die eigentlich flexibler sind als die Vollberufler. Die freie Arbeitsstellen, die aus mehreren Stellenreduktionen endstanden sind, tuen auch nicht nur den Arbeitsgebern gut, sondern sie bieten auch den anderen arbeitslosen Kollegen einen neuen Einstig in das Berufsleben.
Nach dem als ich erfahren habe, wie das Leben in der Teilzeitbeschäftigung sein kann, muß ich nur erwähnen, dass ich nie mehr 100% arbeiten will.
Liebe Grüße.
Ledana



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.12.07 22:32.

Re: Teilzeit
geschrieben von: sima (IP-Adresse bekannt)
Datum: 22.12.2007 22:39

Ich habe auch 1 Jahr mit einer 3/4 Stelle gearbeitet. Mir ging es gesundheitlich besser, ich konnte mein Leben genießen. Auch ich bin im öffentlichen Dienst aber stand dann vor der Entscheidung:

Weiter meine Teilzeitstelle gegen den Willen des AG durchsetzen, die gleiche Arbeit in weniger Zeit erledigen oder in den sauren Apfel beißen und wieder Vollzeit arbeiten, genau so wie es von oben gewünscht war.

Ich habe in den sauren Apfel gebissen und denke mit Wehmut an das eine Jahr zurück.

Aber eine Teilzeitstelle ist nicht mehr in Sicht.

Sima frowning

Avatar Re: Teilzeit
geschrieben von: Ledana (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.12.2007 00:22

Hallo Sima,
im Leben trieft man immer irgendwelche Endscheidungen.
Jede Endscheidung ist wie ein neuer Weg/ ein neuer Wegesabschnitt, den man anfängt zu gehen, wie ein neuer Geburt, nach dem man wieder von neu zu leben beginnt, (sich ordnen anfengt). Wie in dem phisichen Prinzip von Chaos und Ordnung. Jeder Anfang des Neuen ist immer ein wenig ungewöhnlich, bis man sich wieder in seinem Selbst finden kann.

Hast Du Dich gefragt, wie Du Dein neuses Wegabschnitt organisieren kannst damit die Wehmutempfindung an ihrer Wichtigkeit verliert?
Liebe Grüße.
Ledana



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.12.07 00:25.

Re: Teilzeit
geschrieben von: sima (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.12.2007 18:27

Hallo Ledana,

ich war ziemlich traurig, aber jetzt versuche ich das Beste raus zu machen und denke positiv über meinen Job. Das Geld was ich jetzt wieder mehr verdiene spare ich, vielleicht wird mein Traum doch noch wahr mich mit 50 aus dem Arbeitsleben zurück zu ziehen. Bis dahin ist meine Tochter selbständig und ich muss dann nicht mehr an meine Verantwortung ihr gegenüber denken.

Gleichzeitig schaue ich mir aber auch immer wieder Stellenanzeigen von Teilzeitstellen an und hoffe, vielleicht doch irgendwann mal das Passende zu finden. Vielleicht näher an meinem Wohnort so dass ich öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann, so dass ich auf mein Auto verzichten könnte.

Ich mach das Beste raus.

Sima

Re: Teilzeit
geschrieben von: tordis (IP-Adresse bekannt)
Datum: 14.11.2012 17:25

Ich möchte das Thema wieder aufgreifen.
Da ich in 4 Monaten mit der Uni fertig werde, mach ich mir natürlich so meine Gedanken.
Ich würde gerne von Anfang an Teilzeit arbeiten (was in meiner Sparte sogar noch eher möglich sein wird), mach mir aber Sorgen drum, wie das mit der Pension sein wird (angenommen, in 40 Jahren gibts das System so noch).
Wie habt ihr euch das überlegt, die ihr bewusst Teilzeit arbeitet? Falls der Threadersteller noch hier vorbeischaut: Hast dus geschafft? Wie gehts dir damit?

Re: Teilzeit
geschrieben von: Cephalotus (IP-Adresse bekannt)
Datum: 18.11.2012 12:49

ich würds nicht tun, sondern direkt nach der Uni erst mal "richtig" arbeiten, außer es ist zu 100% sichergestellt, dass Du durch Teilzeit nicht zum Mitarbeiter 2. Klasse wirst.
Leg ein paar Jahre das Geld auf die Seite und wenn Du mal Kinder haben möchstest hast Du dann auch mehr Optionen.

wenn es in Deinem beruflichen Umfeld keine Hierarchien gibt bzw alle Jobs gleichwertig sind, dann ist Teilzeit evtl. sinnvoll, ansonsten würde ich erst versuchen die Rosinen heraus zu picken (der Anfang des Berufslebens kann u.U. Deinen ganzen beruflichen Lebensweg vorgeben) und dann über Arbeitszeitreduzierung nachdenken.

Was einiges an Lebenszeit bringt ist ein möglichst kurzer Arbeitsweg und was ich sehr angenehm finde ist Gleitzeit, also kommen und gehen, mehr oder weniger wann einem danach ist. Damit werden 40h die Woche zwar nicht zum Genuss, aber doch erträglicher.

mfg

Re: Teilzeit
geschrieben von: zurück_zur_Natur (IP-Adresse bekannt)
Datum: 25.11.2012 20:28

Hallo tordis
Ich würd zuerst mal arbeiten gehen um das zu erreichen was du gerne hättets.Also nicht Luxus und so aber z.b das du dir was kleines feines zum wohnen suchst eventuell nähe Arbeits platz wo du dich vielleicht auch freiberuflich machen könntest.
Und wenn du das alles ereicht hast dann mit dem Pensum langsam runter fahren vielleicht von 100 auf 80% und dann auf 50% wäre das was für dich ?
zurück_zur_Natur

Re: Teilzeit
geschrieben von: Deacon (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10.04.2014 15:16

Im Grunde willst du mehr Zeit zum Leben haben. Oder überhaupt Zeit zum Leben. Du kannst ja einfach nachfragen, ob eine Stundenreduktion derzeit möglich ist, da du aus privaten Gründen nur mehr 30 Stunden arbeiten willst. Es ist ja deine eigene, private Entscheidung, wenn du mit dem Gehalt dann auskommst, ist ja alles OK. Es ist ja sowieso Zeit unser wertvollstes Gut und nicht das Geld.

Re: Teilzeit
geschrieben von: Ingo Waldmann (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.10.2014 19:28

Ich konnte fast 3 Jahre lang eine 4 Tage Woche arbeiten. Habe damals nach einer Arbeitszeitverkürzung angefragt und bekommen.
Das war meine Beste Zeit, pfeif auf Geld und Karriere, Gesundheit und Freizeit geht bei mir eindeutig vor.
Und vor allem die Lebensqualität, die man dadurch hat. Ich sah das so: 4 Tage Geld machen, 3 Tage Leben.
Dann kam der Arbeitsplatzwechsel. Aber mein bestreben ist, schnellstens wieder auf die 4 Tage kommen.
Muss das nur noch strategisch gut vor dem Arbeitgeber durchdenken, wie ich das erreichen kann.
Ingo

Re: Teilzeit
geschrieben von: deepwater (IP-Adresse bekannt)
Datum: 22.10.2015 19:35

Ich selbst kann verstehen, dass Teilzeit einem genug ist. Schließlich arbeiten die meisten Menschen ja um zu leben und nicht umgekehrt. Ich denke mal die wenigsten Menschen haben ihre Berufung zum Beruf. Und selbst wenn ich das so hätte, so schätze ich es dennoch sehr Zeit zu meiner freien Verfügung zu haben.

Wenn man mit dem Verdienst einer Teilzeitstelle finanziell über die Runden kommt, halte ich das für überlegenswert.



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