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Finanzen : Knausererforum
Geldfragen oder wie man mit möglichst wenig davon auskommt, Geldalternativen
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Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Hubsi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.08.2012 15:23

@Manfred,

Selbstversorgung hat nichts mit Allmachtsfantasien zu tun. Das Wort trifft die Sache nicht ganz, da es, wie du sch bemerkt hast, keine 100%tige Selbstversorgung geben kann. Diese wäre auch ineffizient. Die Arbeitsteilung hat schon seinen Sinn.
Eine Selbstversorgung in bestimmten Bereichen der Versorgung hat aber ihren Sinn. Damit reduziere ich meine Ausgaben, und Geld, das ich nicht brauche muß ich auch nicht erarbeiten. Der Staat lebt doch nur vom Geldverkehr. Je weniger Geld zirkuliert, umso weniger kann der Staat schmarotzend umverteilen.

Das Selbstverantwortungsgeschwafel der Politiker geht mir hinten vorbei. Ich will mehr Selbstverantwortung und dafür in die gemeinsamen Umverteilungskassen weniger einzahlen.

Wenn dein Sohn von niemandem unter Druck gesetzt werden will, wie hat er sich im Berufsleben behauptet?

Ich will mich auch nicht unter Druck setzen lassen, ich muß aber auch Kompromisse eingehen.

Dein Beispiel mit der Versicherung wäre ja korrekt nur es stimmt nicht mit der Realität überein. Um bei diesem Beispiel zu bleiben, in der Realität gibt es eben auch Mitmenschen, die nie in die Versicherung einzahlen aber dann trotzdem Forderungen stellen und rausnehmen.
Ein weiterer Punkt, der in der Realität nicht funktioneren kann, ist die demographische Entwicklung. Eigentlich hat das Umlageverfahren (wird in D auch so sein) nichts mit einem Versicherungsprinzip zu tun, es läuft aber in Österreich unter der Bezeichnung Pensionsversicherung. Dieses Umlageverfahren nimmt auf die derzeitige demographische Entwicklung keine Rücksicht und wird deshalb nicht mehr lange funktionieren.

Hubsi

Malo Periculosam Libertatem Quam Quietum Servitium



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.08.12 08:15.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Manfred Alberti (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.08.2012 18:03





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.12 08:31.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Zumirah (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.08.2012 18:48

Gerade in der heutigen Zeit mit ihrem wachsende Egoismus und dem jeder-ist-sich-selbst-der-nächste Gedanke wird es die Mehrheit schlußendlich ziemlich schwer haben.
Vor allem wenn man Berufswünsche ala "Harzer" heranzieht, Leute, die nie etwas gelernt haben oder nie etwas lernen wollten ... denn Harz4 und der Sozialstaat erhalten einen ja eh.
Purer Egoismus halt.

Und auf die Familie kann man heute auch nicht immer zählen.
Das "Harmloseste" dran ist oft die ewig weite räumliche Entfernung zwischen den Generationen.

Gar so einfach ist das nicht.
Gewiß werden sich durch solche Krisen Gemeinschaften bilden, aber vielleicht andere, als es schön wäre.



Aber kommen wir mal wieder auf den Kernpunkt des Threats zurück.
Daß es heute immer schwerer wird sich finanziell unabhängig zu halten nämlich.
Schön wäre es ...
Aber für die meisten einfach (auch wenn sie es gern möchten) praktisch unmöglich.

Ich würde auch gern aus dem Arbeitsalltag raus ... ABER ich habe auch Rechnungen zu bezahlen. Also wie soll ich das machen?
Ich bin ja auch noch relativ jung ... also auch noch nicht so viel auf der hohen Kante.

Aber ich denke, man kann das mal relativieren.
Vielleicht nicht sofort auf 100% gehen, aber was ist möglich?

Wie wäre zB folgendes:
man arbeitet normal 40 h ...
legt dann eine Weile mal 25% seines Einkommens beiseite ohne es zu nutzen und sieht man, daß man damit auch auskommt, warum dann nicht auf 30 h reduzieren?

Hat das schon wer von euch mal gemacht?
wie schwer/einfach ist das gewesen?

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Manfred Alberti (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.08.2012 20:03





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.12 08:29.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Zumirah (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.08.2012 20:35

@Manfred Alberti
Kannst du mir eigentlich mal sagen, warum du mit Absicht meinen Posting missverstehst?
Was ich kritisiere sind Leute, die sich einfach (oft schon in der Schule) in die soziale Hängematte legen.
Wenn du das mißverstehen willst - dein Problem.
Denk lieber 3x nach bevor du jemanden was unterstellst, was der nicht so gemeint hat, den es zeugt auch von gutem Ton, nicht in die Worte eines anderen etwas reinzuinterpretieren, was da gar nicht steht.
Ich könnte jetzt auch entsprechend dich "kommentieren", aber sorry, das sind mir deine Worte echt nicht wert.

Ich hab selber weder Diplom noch sonst was, aber mich halt immer bemüht was auf die Beine zu stellen.
Und ich kenne Arbeistlosigkeit genauso wie viele andere.
Es gab und gibt genug Beispiele von Leuten, die keinen Pflichtschulabschluß haben und dennoch "Karriere" gemacht haben. Genauso aber Leute, die in der Schule gefragt wurden, was sie mal machen wollen. Sie meinten - Harzer.

Meine Gedanken waren und sind lediglich als "Anregungen" zu verstehen gewesen, denn eine sofortige 100%ige finanzielle Unabhängigkeit wirst du heute ohnehin vielleicht "nur" noch mit nem Lottosechser erreichen.
Und frag mal rum, wieviele wollen aus dem Arbeitsprozeß raus?
Es bedeutet maximal, sich die Arbeit selber aussuchen zu können, statt das nehmen zu müssen, das man halt so kriegt.
Und es bedeutet auch nicht, daß man dann auf der faulen Haut liegt, sonder einfach nur einer Beschäftigung nachgehen kann/will, die einem eher liegt.
Vielleicht ein zweiter Bildungsweg, wo einem die Arbeit vorher die Energien auffrißt beim Lernen.

So wie du schreibst heißt es nämlich für mich nur, daß man sein Leben lang vielleicht in einem unerträglichen Job versauern soll, statt sich selber eine Chance zu schaffen und schlußendlich etwas zu haben, das einem selber etwas gibt und womit man dann im Endeffekt auch gern etwas für die Gesellschaft beiträgt.

soweit meine Meinung dazu.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.08.12 20:45.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Sparmaus (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.08.2012 21:53

Hallo Zumirah,

ich bin deiner Meinung und halte es auch für unmöglich in der jetzigen Zeit als Otto Normalverdiener soviel Geld an die Seite zu legen, um mit Zinses Zins die finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Leider.

Hinzu kommt, das ich bisher nur von Leuten gehört habe die das Ziel erreicht haben, die keine Familie hatten. Ich glaube, da ist es dann noch schwieriger.

Ich habe mal eine Zeit die Stunden um ein Viertel reduziert und hatte einen Tag in der Woche frei. Der Nachteil war, dass ich die gleiche Arbeit von vorher in Vollzeit in Teilzeit machen musste und es fielen dann wieder Überstunden an. Ich glaube es ist nicht jeder Job für die Teilzeit Tätigkeit geeignet, auch wenn das immer alle sagen. Obwohl ich ich trotz der Belastung den freien Tag, den ich hin und wieder dann doch hatte, sehr genossen habe.

Ich habe das Buch " Geld oder Leben" und die Bücher Knausern sie sich reich und wie werde ich ein richtiger Geizhals oder Spar dich reich auch gelesen. Aber die Bücher sind teilweise schon etwas älter und wie ich finde für die heutige Zeit nicht immer mehr passend, insbesondere was die Renditen für Geldanlagen angeht. Ich suche noch eine Lektüre die in die heutige Zeit passt. Falls jemand eine Empfehlung hat, würde ich mich freuen.

Aber auch ich gebe nicht auf, denn mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und ein bisschen Erspartes gibt mir zumindest die Sicherheit auch eine Zeit ohne Job über die Runden zu kommen. Und dafür gibt es ja in diesem Forum eine ganze Menge brauchbare Tipps ....

Liebe Grüße Sima spinning smiley sticking its tongue out

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Hubsi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.08.2012 08:21

@Manfred,

>Um alles selbst bewerkstelligen zu können, müsste jeder über recht viele Fähigkeiten verfügen,
u.a., sich gegen den Rest allein zu behaupten.
Das halte ich für Allmachtsphantasien. <
Diesen Satz beziehe ich auf die Selbstversorgung.

Das Versicherungsprinzip wird sicher nicht durch einzelne Mißbräuche zerstört. Nur der derzeitige Zustand hat mit Einzelfällen nichts mehr zu tun. Bestehende Umverteilungssysteme sollten auch als das bezeichnet werden was sie sind, aber nicht als "Versicherungen.

Malo Periculosam Libertatem Quam Quietum Servitium



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.08.12 08:37.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Manfred Alberti (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.08.2012 08:51





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.12 08:28.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Hubsi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.08.2012 08:58

@Zumirah

Viele Familien werden auch wegen der beruflichen Anforderungen auseinander gerissen. Aber zurück zum Thema, das Bilden von Rücklagen wird auch durch die Inflation verhindert. Es bleibt praktisch nichts vom monatlichen Einkommen übrig und selbst wenn es gelingt etwas auf die Seite zu legen ist die Entwertung durch die Inflation enorm. Ein weiterer Punkt ist die Einstellung der Menschen gegenüber dem Sparen.

Dein Beispiel vom Reduzieren der Wochenarbeitszeit hat ein Freund verwirklicht. Bis jetzt funktioniert es ganz gut. Es ist ihm aber auch nur möglich, da er schon vorher bei vollem Einkommen sehr sparsam gelebt hat. Er meint aber auch, daß es ihm derzeit nicht mehr möglich wäre diesen Weg zu gehen, die Einstiegsgehälter sind einfach zu gering.

Hubsi

Malo Periculosam Libertatem Quam Quietum Servitium



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.08.12 09:00.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Geizhals (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.08.2012 09:26

Jetzt mal eine Frage zu Hartz4 - bin aus Ö und da nicht so bewandert - wieviel bekommt eine 4köpfige Familie (Kinder im Grundschulalter)?

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Manfred Alberti (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.08.2012 11:31





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.12 08:27.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Geizhals (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.08.2012 12:27

Reinverdienst von meinem Minijob (Kleinunternehmer als Handpuppenspielerin) ist - wenn man Fahrtkosten wegrechnet - im MOnat gerade mal 300 Euro (auf´s ganze Jahr hochgerechnet). Gut, ich bin mit meinem Mann mitversichert aber von dem Geld ist Handy, Internet, Lebensmittel,... zu bezahlen.

Also ICH weiß wie es ist mit wenig Geld zu leben.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Manfred Alberti (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.08.2012 13:29





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.12 08:25.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Sparmaus (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.08.2012 14:19

Ich hatte mit meiner Frage nicht beabsichtigt, dass wir wieder in die Hartz 4 Diskussion verfallen. Ehrlich gesagt, habe ich ohne Hartz 4 auch schon genug eigene Probleme dass ich mich damit im Moment nicht näher beschäftigen möchte. Nur so viel, es gibt Menschen mit und ohne Hartz 4, die sich in der sozialen Hängematte ausruhen aber es gibt ganz viele Menschen, die sicher gern mehr aus ihrem Leben machen würden und mit unter Generalverdacht fallen. Das ist sicher eine Sache an der man verzweifeln kann, aber wir sind Menschen und jeder Mensch ist für sein Leben verantwortlich und bevor die große Aufregung kommt: Auch mein Leben war lange nicht so lebenswert wie es jetzt ist und trotzdem bin ich jetzt da wo ich jetzt bin und das war ein hartes Stück Arbeit.


Aber


Was mich etwas irritiert ist, warum du (Manfred) so gereizt auf den Beitrag von Zumirah reagierst. Sie hat doch niemanden angegriffen und für mich beinhaltet ihr Beitrag genauso viel "Wahres" wie dein Beitrag wahrscheinlich auch.

Deshalb, ruhig Blut.winking smiley

Ich habe einige wichtige Ansätze für mich in den Beiträgen gefunden, die mich meinem gesetzten Ziel näher bringen werden.

Dafür vielen Dank.

Sima



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.08.12 14:38.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Manfred Alberti (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.08.2012 15:26





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.12 08:23.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Sparmaus (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.08.2012 18:59

Lieber Manfred,

vielleicht überschätzt du dich ein bisschen. Mir platzt nämlich gleich die Hutschnur. hot smiley

Wenn deine Beiträge die Beiträge sind, die dieses Forum am Leben lassen sollen, dann muss ich wirklich sagen, aua !
Du beanstandest qualitätslose Beiträge, Wiederholungen, Inhaltsleere der Beiträge und unterstellst mir Zumirahs Beitrag nicht gelesen zu haben, dann muss ich sagen, auf Beiträge deiner Art kann ich persönlich gut verzichten.


Moin Moin an die Küste, vielleicht ist dir die Hitze zu Kopf gestiegen. Geh dich mal lieber abkühlen.

Und Sperrmüll sollte man nie unterschätzen, denn da stecken manchmal wirklich Schätze drin ! winking smiley

Sima

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Manfred Alberti (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.08.2012 20:43





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.12 08:21.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: NinaBerger (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.08.2012 15:53

Man braucht nicht viel Geld, um etwas zu lernen, nur eine Internet-Flatrate. Viele Kurse gibt es im Netz umsonst.

Was ich vielen, die von Unterstützung leben, vorwerfen möchte, ist dass ihnen die Anpassungsbereitschaft fehlt. Es ist nicht immer Honiglecken im Job, und da muss man manchmal einfach durch. Dann kann man nicht immer Privilegien fordern.

Das ist das eigentlich Nützliche von so Klein- und Minijobs, wie im Freizeithaus an der Theke Eis und Getränke verkaufen, im Laden Regale auffüllen, im Zooladen Käfige reinigen usw., und daher rate ich meinen Kinder zu solchen Jobs. Der Stolz auf das eigene Geld ist es wert. Und ich bin mir sicher, dass sie, sollten sie später im Leben Personalverantwortung haben, nicht auf die Leute runtersehen, die diese Arbeiten machen, und deren Bedürfnisse missachten. Außerdem brauchen wir einen gewissen Anteil von "EInstiegsjobs" (die in Bezug auf Arbeitszeit und/oder Qualifikation nicht so hoch angesetzt sind) für Leute mit geringeren Sprachkenntnissen, fehlender Ausbildung usw.. Was ich mir wünschen würde, wäre die Möglichkeit, sich hochzuarbeiten und mit guten Leistungen wirklich höher zu kommen.

Grüße Nina

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Geizhals (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.08.2012 17:52

thumbs upthumbs upthumbs upthumbs up

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Manfred Alberti (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.08.2012 18:18





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.12 08:16.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Nadine75 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.08.2012 19:28

Schön Nina..

Das mag bei deinen Kindern gehen, die daheim mitversorgt werden-.
Das geht aber bei bereits aufgebauten Leben (FAmilie Kinder..Ehe..gebautes Haus.)..rein überhaupt nicht !!!!
Es sind keine Privilegien..es sind ganz normale Mieten zu zahlen und Essen etc,, sonst nichts.

Ich wünsche dir das mal...

..und die Frauen, deren Männer hier arbeiten..da wo sie denn auch knausrig leben können.. Mahlzeit...die haben ja dann einen im Hintergrund sitzen..

Tja ich wünsche es dir schon mal..aber nicht von Herzen... denn dafür ist es zu schwer .. zu schwer um es einem anderen wünschen zu dürfen..

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Nadine75 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.08.2012 19:30

Und ich bin mir sicher, dass sie, sollten sie später im Leben Personalverantwortung haben,
.......................

Du meinst also sie werden Chefs ?
`Oha.. frühe Planung...und naiv..denn auch diese sind im gleichen Boot.. keiner ist außen vor.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Nadine75 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.08.2012 19:32

, wäre die Möglichkeit, sich hochzuarbeiten und mit guten Leistungen wirklich höher zu kommen.
.-..........

oha..haben so viele getan.. so viele... werden abgeschmettert... zu teuer...alt...oder was auch immer.. die haben teileise excellente Arbeit geleistet.. stehen nun am Abgrund.. auch mit Hartz 4 am Ende des einen Jahres.. tja.. und müssen sich dann so nen Sch... immer reinziehen.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Sparmaus (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.08.2012 19:55

Hallo,

ich kenne auch eine Juristin, die einen Job als Mitarbeiterin in der Eingangszone des Arbeitsamtes angenommen hat. Sie hat die Zeit sinnvoll genutzt sich schlau gemacht und dann kurz vor Ablauf des befristeten Vertrages selbständig gemacht.

Ich denke wenn man keinen Job mehr hat und einen Job angeboten bekommt, beim dem weniger bezahlt wird, wie man an Arbeitslosengeld bekommt dann muss man gut überlegen. Das Arbeitslosengeld wird nur für eine begrenzte Zeit gezahlt und wenn man sich aus einem Job heraus bewirbt, macht das immer den besseren Eindruck.

Die Entscheidung trifft jeder für sich und die kann so oder so ausfallen.

Manchmal muss man Kröten schlucken, aber ich bin jetzt 20 Jahre in meinem Job und musste auch schon ziemlich viele davon schlucken (Versetzungen, viel längere Anfahrtswege, weniger Geld aber dafür keine Arbeitslosigkeit). Manfreds Hinweis: gutmütige Seelen werden hilflos gemacht trifft nicht nur für Hartz 4 Empfänger zu, sondern auch für abhängig arbeitende Menschen und auch viele Arbeitende sind Schikanen ausgesetzt.

Die Menschen die ihren Job verlieren, aus Krankheitsgründen oder sonstigen Gründen nicht mehr arbeiten können und auch keine Perspektive auf einen festen Job bekommen, können auch mit einem Minijob einen Anfang machen, nämlich den Anfang sich zu bewegen und eine Veränderung vorzunehmen, das gibt vielleicht auch Energie für die weitere Suche.

Und nicht damit ihr mich falsch versteht, ich bin absolut der Meinung das für gute Arbeit auch angemessene Löhne gezahlt werden sollen. Aber das ändert doch nichts daran, dass es leider immer Menschen geben wird, die auf Hartz 4 angewiesen sind.

Nur setze ich Hartz 4 Empfänger nicht automatisch mit dem Begriff Opfer, wie er in der öffentlichen Diskussion immer wieder auftaucht gleich.

So und jetzt habe ich wieder hinreißen lassen, meinen Senf zu dem ´Dauerbrenner Thema dazuzugeben.

Und noch mal zum Thema zurück: Finanzielle Unabhängigkeit

Ich beschäftige mich genau mit diesem Thema, weil ich das Gefühl habe, im Falle einer unerwünschten Arbeitslosigkeit, nicht so hilflos dazustehen, möglichst dann soweit im Thema Genügsamkeit fit zu sein, damit ich dann mit ganz wenig Geld auskommen kann und eben nicht so schnell auf die Unterstützung des Staates angewiesen bin.
Ich wünsche mir auch in so einem Fall Wahlmöglichkeiten, z.b. dann vielleicht auch die Freiheit zu haben einen Job mit viel geringerem Verdienst anzunehmen, wenn mir der Inhalt zusagt.

Und Nina Berger stimme ich zu, man kann sich auch ohne bzw. mit wenig Geld immer weiterbilden und weiterentwickeln, man muss aber interessiert sein und da ist es egal ob ich auf Hartz 4 angewiesen bin, einen Job mit schlechtem Gehalt oder Normalverdiener bin.

Sima

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Sparmaus (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.08.2012 20:31

Hallo Nadine,


du sagst: oha..haben so viele getan.. so viele... werden abgeschmettert... zu teuer...alt...oder was auch immer.. die haben teileise excellente Arbeit geleistet.. stehen nun am Abgrund.. auch mit Hartz 4 am Ende des einen Jahres.. tja.. und müssen sich dann so nen Sch... immer reinziehen.

Du hast Recht, dass ist die Realität, aber ich habe auch Kollegen, die hervorragende Jobs erledigt haben und vor die Wahl gestellt wurden:

100 km Arbeitsweg, weniger Geld, weniger Verantwortung oder Arbeitslosigkeit, 3,5 Std. Fahrzeit, wenns gut läuft.

Dann kommen schlaue Sprüche: Sei froh, dass du noch einen Job hast ....

Das ist die Ungerechtigkeit des täglichen Lebens, auf die man in ganz vielen Bereichen trifft. Leider !

Sima winking smiley

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Zumirah (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.08.2012 20:36

Zitat:
sparmaus
Ich beschäftige mich genau mit diesem Thema, weil ich das Gefühl habe, im Falle einer unerwünschten Arbeitslosigkeit, nicht so hilflos dazustehen, möglichst dann soweit im Thema Genügsamkeit fit zu sein, damit ich dann mit ganz wenig Geld auskommen kann und eben nicht so schnell auf die Unterstützung des Staates angewiesen bin.

gut zusammengefaßt ...
so in etwa war der Gedanke der "Anregung" gemeint ...

Zitat:
@Manfred Alberti
Die von Dir angeprangerte Asozialität beruht auf der Haltung, sich über andere zu erheben, nicht automatisch darauf, dass Menschen keine aureichend bezahlte Arbeit bekommen und mit Hartz IV vorlieb nehmen müssen.

und was machst du?
Du tust das gleiche bei mir ohne mich zu kennen?
Ohne meine Worte höflich zu hinterfragen? Pflaumst mich einfach nur an?
Du machst exakt das, was du mir vorwirfst, unterstellst mir Dinge, ohne mich zu kennen.
Ich finde die Leute in diesem Forum eigentlich nett und freundlich. Gedankenaustausch läuft durchaus prima - aber ich habe es echt nicht nötig, mich von dir herunterputzen zu lassen, nur weil du dir gleich ein Bild von mir machst, das einfach nicht stimmt.
Wie war das noch mit dem Thema Vorurteil?
Es neigen diejenigen anderen Vorurteile zu unterstellen, die selber mehr als genug haben.
Ich bin ein sehr friedliebender Mensch, der prinzipiell mal versucht zu helfen, Ideen und Anregungen einbringt, so gut es mir möglich ist.
Ich habe nichts gegen mittellose Menschen, bin selber in Institutionen ehrenamtlich tätig und kümmer mich um solche, die es schlechter erwischt haben als ich. Und ich mach auch sonst noch so einiges um zu helfen.
Hast du danach gefragt?
Du hast mal einfach "angenommen", ohne mich zu kennen.
Entweder du änderst deine "Art" mir gegenüber oder deine Beiträge lese ich nicht mehr.
Denn beleidigen lassen werde ich mich von einem Menschen den ich nicht kenne, ganz sicher nicht!
Vor allem dann nicht, wenn man eigentlich nur helfen will.

Da ich einfach keine Lust mehr habe über dich zu ärgern ist das Kapitel in diesem Threat für mich erledigt.


@ Hubsi
Die Umstände kann man sich nicht immer aussuchen. Wieviele Männer landen zb nach einer Scheidung auf der Straße?
Mir ist schon auch klar, daß man sich die Umstände und das Schicksal nicht aussuchen kann. Man kann es oft nur meistern und das beste draus machen.
Mit wenig auskommen, sparen lernen, andere Jobs annehmen, sind nur einige der Punkte.
Und dieses Forum ist ja auch sowas wie eine Art Gedankenanregungen, was man vielleicht bisher noch nicht gesehen hat.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.08.12 20:59.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: NinaBerger (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.08.2012 21:30

@Manfred, ich glaube, du wartest irgendwie drauf, dass sie dir was ganz Schickes auf dem Silbertablett servieren, was nur auf dich jetzt in deiner Situation, in der du gerade bist, gewartet hat. Ich halte das für eher unwahrscheinlich. Der Klagemodus - ob vor Gericht oder außergerichtlich - mag zwar mitunter etwas Geld bringen, aber keine Perspektive.

Natürlich reicht so ein Minijob zum Leben nicht aus, das ist mir auch klar. Und als Alleinerziehende mit 3 Kindern ist das Leben auch für mich nicht so billig. Aber es ist ein EINSTIEG. Und das finde ich total wichtig und besser, als jahrelang zu harzen, denn mit einer solchen Biographie wird der Einstieg immer schwieriger. Und sei es erstmal ein Hilfsjob bei einem sozialen Träger. AUch da kann man Leute kennen lernen, die einem weiterhelfen können. Oder man kann einen Gassi-Service oder Einkaufs-Service oder Tauschring gründen usw, das braucht nicht sehr viele Investitionen.

Nur das Rumlungern im Park und Abhängen bringt auf Dauer nichts - und das tun hier viele Harzer.

Grüße Nina

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Manfred Alberti (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.08.2012 22:05





4-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.12 08:14.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: Maroni (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.09.2012 00:34

Ich finde schon, dass es in der heutigen Zeit verlockend ist von Hartz 4 zu leben. Ich komme aus einer normalen Arbeiterfamilie und habe studiert. Obwohl meine Eltern wirklich nicht viel verdienen, bekam ich kein BaföG, weil die Grenze ja doch sehr niedrig ist. Finanziell unterstützen konnten sie mich nicht, also musste ich 30 Stunden die Woche neben dem Studium arbeiten, um Wohnung, Essen etc. zahlen zu können. Dennoch blieb mir nie etwas übrig um auch mal "feiern" zu gehen oder dergleichen.
Da ich oft kaputt und unkonzentriert war, hat sich das Studium lange hin gezogen. Um mich überhaupt auf die Abschlussprüfungen konzentrieren zu können, nahm ich noch einen Kredit auf, damit ich weniger arbeiten muss.
Ins Berufsleben startete ich mit Kreditschulden, so dass mir von meinem Refrendarsgehalt von etwa 800 Euro nur knapp 300 im Monat blieben.
Ich habe mir ganz ehrlich oft gesagt, dass das Leben als "Harzer" doch angenehmer wär, denn ich arbeite die ganze Woche, lerne noch bis tief in die Nacht und habe dennoch nie wirklich Geld zum Leben gehabt!

Aber das ursprüngliche Thema hier war doch die Selbstöndigkeit, oder? Also, ich finde nicht, dass das so schwer ist da rein zu kommen. Ich habe nach meinem jurstischen Refrendariat erst nur eine Teilzeitstelle bekommen, dort aber Kontakte geknpüft und mich mit zwei anderen Juristen dann selbständig gemacht. Seit dem habe ich auch meine finanzuielle Lage im Griff. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir die ganze Büroarbeit habe professionell einrichten lassen, damit ich möglichst wenig Arbeit damit habe und mir nichts entgeht. http://ppls.de/loesungen/rechnungseingang.html hat mir da weiter geholfen. Aber wie genau jeder mit seiner Buchhaltung klar kommt, ist jedem selbst überlassen. Ich finde auf jeden Fall, dass die Selbständigkeit heute die einzige wirkliche Möglichkeit ist, noch anständig für seine Arbeit entlohnt zu werden. Bei meinem Nebenjob während des Studiums verdiente ich gerade mal 6 Euro die Stunde. Und auch als Juristin in der Teilzeit kam ich gerade einmal auf 11 Euro. Jetzt wo ich selbständig bin, habe ich trotz Fixkosten am Ende mehr.

Re: Finanzielle Unabhängigkeit im Jahr 2012
geschrieben von: naddel87 (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.09.2012 07:27

Wenn du in deinem Nebenjob während dem Studium nur 6 Euro bekommen hast und als Juristin in Teilzeit auch nur 11 Euro, dann hast du vielleicht nicht lange genug nach den richtigen Arbeitgebern gesucht? Ich habe zum Beispiel neben der Schule mal an der Supermarktkasse gearbeitet und dort wurden 10 Euro pro Stunde bezahlt und zwar schon im Jahr 2003-2004.

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