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Finanzen : Knausererforum
Geldfragen oder wie man mit möglichst wenig davon auskommt, Geldalternativen
Wohin geht der Euro?
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.05.2011 23:28

Bailouts, Rettungsboote-Schirme, Pleiten, Pech und Pannen ...
Wohin zieht´s den Euro ?
Was ist dran am Crash-Szenario?

Liebe Grüße
Hilde
Dieser Beitrag ist fehlerfrei; Ausnahmen bestätigen die Regel.

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.05.11 23:29.

Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: sparfux (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.05.2011 10:07

Sicher ist Eines, nämlich, dass alles unsicher ist.
Keiner weiß, was passieren wird.
Und wer das Gegenteil behauptet, ist ein Scharlatan.
Aber ich finde, es kann nichts schaden, sich auf Schlimmes vorzubereiten, ohne sich deswegen total zu verennen.
Wir versuchen z.B., so viel wie möglich (von dem wenigen, was wir haben) Geld auszugeben für Dinge, die wir langfristig brauchen werden.
Um nützliche Sachwerte zu haben, anstatt möglicherweise wertloses Geld.
Wir haben alles Geld, was nicht langfristig angelegt ist, vom Konto abgehoben, um es notfalls möglichst schnell ausgeben zu können.
Die Sparzinsen kann man ja eh vergessen. Und die Banken sind schon reich genug.
Möglicherweise werde ich demnächst damit anfangen, gezielt Sachen auf Flohmärkten und vor allem Schrottplätzen zu kaufen, die gut erhalten und voll funktionsfähig sind. Als Tauschobjekte. Denn diese Sachen werden in hundert Jahren noch funktionieren, wenn sich der moderne Schrott schon längst in seine Moleküle aufgelöst haben wird.
Aber ich versuche (!), immer nur Dinge anzuschaffen, die wirklich nützlich sind. Wobei ich mich natürlich auch immer täuschen kann.

Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: Geizhals (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.05.2011 14:15

Ich hebe jetzt schon seit einigen Monaten immer gleich mein Geld vom Konto ab (das nicht per Dauerauftrag abgebucht wird). Das kommt bei mir zu Hause in meine Schatzkiste und von der hab ich mir jetzt ein großes 4 m Durchmesser und 2,50 m hohes Zelt angeschafft, das einiges aushält.
Gut, dass ich ein kleines, sehr schmales und schwer zugängliches landwirtschaftliches #Grundstück habe, dort werde ich es aufstellen und zur NOT darin wohnen.

Da es dort weder Strom noch Wasser gibt, wird Regenwasser mit Hilfe von gespannter GEwebeplane zwischen Zelt, Toilettenzelt (Komposttoilette) und Zelt worunter unser Erdkeller entstehen wird in einer blauen Tonne aufgefangen werden. (Experiment mit Kübel und kleiner Plane hat letzte woche schon funktioniert - muss nur noch ein bisschen verbessert werden!)

Habe auch das Geld von meinem Sparbuch abgehoben. Wie mein Vorredner schon gemeint hat, "Die Banken sind schon reich genug". Tja, wenn man sich da anschaut, was die RAI*** wieder für ein Bürohochhaus bauen konnte. Das ist sicher nicht aus der eigenen Tasche entstanden, sondern mit hilfe der Anleger.

Zum EURO möchte ich nur eines sagen: DER GEHT FLÖTEN!
Denn mit der Zeit könne die kleinen Länder die verschuldeten nicht mehr stützen, dann steigt einer nach dem anderen aus und dann ist SENSE mit der EU und dem EURO!

Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21.05.2011 23:39

...."Zum EURO möchte ich nur eines sagen: DER GEHT FLÖTEN! "


Wenn nicht früher "Uncle Sam" den Bach runtergeht. Ich glaube, die liefern sich da gerade einen Überlebenskampf, der Mittel/langfristig nur Verlierer kennen wird.

"Papierversprechen" sind halt nur Versprechen, die plötzlich das Papier nicht mehr wert sein können, auf dem sie stehen! Hat es immer wieder gegeben und unser Geldsystem hat halt ein definitives Ende, das man zwar mit Tricks etwas rauszögern, aber nicht verhindern kann.Das ist eigentlich logisch. Nur es schmerzt trotzdem, wenn man dann gerade bei den "Endzeitbewohnern" dabei ist.
Aber es kommt immer wieder was Neues nach,.

Liebe Grüße
Hilde
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.05.11 23:39.

Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: Geizhals (IP-Adresse bekannt)
Datum: 22.05.2011 10:20

"Uncle Sam" ist bereits pleite. Über ?Billionen Schulden.
Papiergeld wird´s bei mir in Zukunft (1 Jahr) sowieso nicht mehr geben. Denn wenn ich alle großen Anschaffungen (die ich für die Zukunft brauche) getätigt habe, dann wird ALLES Papier in Münzen umgewechselt. Ist zwar vom Gewicht her schwerer, aber wenn´s Papier nix mehr wert ist (Geld nix mehr wert ist) dann kann man wenigstens die Münzen (Metall) einschmelzen und daraus Alltagsgegenstände machen. Papier kann man NUR verbrennen.

Avatar Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: Zumirah (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.05.2011 17:25

na dann kann man ja anfangen Zigaretten zu horten ... es gab ja auch früher schon die sogenannte Zigaretten-Währung mit der man alles bekam am Schwarzmarkt

Spaß beiseite
das System das wir im Moment haben kann nur schief gehen .... leider, weil jedem eigentlich doch nur am Geld gelegen ist .. dem einen mehr, dem anderen weniger ...

Euro und Dollar werden abwärts rutschen, wobei ich doch denke, der Dollar müßte mehr Überlebenskraft haben, der hat schon einige Krisen sehr gut gemeistert - aber Fakt ist, wir stehen am Rand eines großen Abgrunds, der etwas verändern wird - die Frage ist nur, wohin geht es?

Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: S.Raiker (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24.05.2011 20:27

Also Der Dollar und ddie dahinterstehende Finanzpolitik ist ja an all den Krisen schuld gewesen und Der Dollar hat sich nur auf Kosten der anderen immer wieder Stabilisiert und Der Euro machts nun nach...

Avatar Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24.05.2011 21:14

Ich sehe nur eins, die tun alles, damit der Euro runterkommt vom hohen Kurs. Das Problem ist der Dollar, den sollten wir im Auge behalten.

Michi

Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: tordis (IP-Adresse bekannt)
Datum: 27.05.2011 09:31

ich hab heute gelesen, dass man sich um den euro keine sorgen machen solle, denn die "euro-krise" sei in wahrheit eine "schulden-krise" mit falschem namen.
steht hier.
(der typ ist allerdings gegen den wohlfahrtsstaat und sieht in ihm das problem, nicht u.a. im kapitalismus. so ganz durchschaut hat ers dann auch wieder nicht.)

Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: bani (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28.05.2011 08:15

Geld, etwas, was eigentlich gar nicht nötig ist...... eine schöne Erklärung dazu Es ist ein trüber Tag in einer kleinen irischen Stadt. Es regnet und alle Straßen sind wie leergefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump. An diesem Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch die irische Stadt und hält bei einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und legt als Kaution einen 100 Euro Schein auf den Tresen. Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel. 1. Als der Besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger und bezahlt seine Schulden 2. Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den Bauern 3. Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim Genossenschaftslager 4. Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung 5. Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte 6. Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmerrechnung mit den 100 Euro 7. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und er verlässt die Stadt Niemand produzierte etwas Niemand verdiente etwas Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft. So, jetzt wisst Ihr Bescheid. So einfach funktioniert das!

Lieben Gruß; bani

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hier sollte etwas stehen, aber ich hab's vergessen

Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 29.05.2011 01:13

...bani, kannst mal geschwind mit 100€ rüberkommen und sie eine Weile verlieren??....inzwischen kannst ja ein Mittagsschläfchen machen bevor du sie wiederfindest. grinning smiley

Liebe Grüße
Hilde
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Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: bani (IP-Adresse bekannt)
Datum: 29.05.2011 08:29

Hilde schrieb:
> ...bani, kannst mal geschwind mit 100€ rüberkommen und sie eine Weile
> verlieren??....inzwischen kannst ja ein Mittagsschläfchen machen bevor
> du sie wiederfindest. grinning smiley
grinning smileyhihi, hab ich gestern erst bekommen und dachte mir, das passt doch wie faust auf augesmiling bouncing smiley

naja, so weit hätte ich ja nicht, die 3 hügel............

Lieben Gruß; bani

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hier sollte etwas stehen, aber ich hab's vergessen

Avatar Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: orinoco (IP-Adresse bekannt)
Datum: 01.06.2011 11:32

Die Geschichte hat nur einen kleinen Schönheitsfehler was die Überflüssigkeit von Geld betrifft:
Sie demonstriert eindrücklich die wirtschaftliche "Schmiermittel"-Funktion des Geldes (nicht im Sinne von Korruption) und dass Geld fließen muss und zwar in erster Linie im regionalen Bereich, aber auch dass Geld eigentlich keinen Mehrwert aka Zinsen hat bzw. haben darf. Man sieht sofort: es funktioniert nicht sobald jemand Verbindlichkeiten nach außerhalb hat oder wenn jemand anfängt Geld zu horten und es nicht wieder ausgibt und es sich deshalb leisten kann Zinsen zu verlangen.
Ingesamt also ein Plädoyer für zinsfreises Regio-/Freigeld à la Wörgl. Der EURO ist das krasse Gegenteil und man sieht wohin das führt.

Avatar Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: Zumirah (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03.06.2011 01:49

Einziger Haken bei den Regio-Geldern ist, daß die den Staaten und Nationalbank und Co leider oft genug ein ziemlicher Dorn im Auge sind.

Und oft genug ging man dann gegen diese Geld-Sachen vor, weil dort mehr Umsatz gemacht wurde, als mit dem "normalen" Geld, was sich weder Staat noch sonst wer leisten möchte ... geht ihm doch an Einnahmen so einiges durch die Lappen.

Alles was gut ist, gegen das wird früher oder später von den "Mächtigen" vorgegangen werden. War immer so und wird wohl leider auch immer so bleiben.

Die einzige Option, die man selber hat, ist möglichst wenig Verbindlichkeiten haben.
Aber da müßte man ja auf Sachen verzichten - die man zB via Kredit und Co gekauft hat ...
Und die wenigsten verzichten gerne...

Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: Hubsi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15.08.2011 14:37

Die Frage ist gut. Sie hat sich durch die aktuellen Ereignisse aber schon fast von selbst beantwortet, der TEURO geht natürlich unter. Das ist auch gut so, denn mit ihm stirbt auch die EU.


@zumirah

Die meisten Regio-Gelder haben noch einen wesentlichen Nachteil, sie wurden meist absichtlich ihrer Funktion als Wertspeicher beraubt. Somit sind sie nicht nur den Mächtigen ein Dorn im Auge, sondern auch nutzlos.

Avatar Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15.08.2011 21:28

sondern auch nutzlos.
die Regiogelder halten das Geld im Fluß, im Austausch.
Als Wertspeicher wird es gehortet und gegen Zins verliehen......
Ergebnis ist ja überall zu lesen.

liebe Grüße
Lehrling

Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: Hubsi (IP-Adresse bekannt)
Datum: 17.08.2011 20:24

@Lehrling

Wenn das Geld die Funktion des Wertspeichers verliert, wie finazierst du dann Ausgaben, die die monatlichen Möglichkeiten übersteigen?


Eine bessere Möglichkeit wäre die freie Wahl des Zahlungsmittels. Dann hätte das Geld auch wieder die Funktion als Wertspeicher.

Malo Periculosam Libertatem Quam Quietum Servitium

Avatar Re: Wohin geht der Euro?
geschrieben von: Flaminia (IP-Adresse bekannt)
Datum: 29.11.2012 00:04

Naja so schnell wird der Euro nicht krachen gehen, ich finde nur das es ein Fehler war, die Staatsanleihen der problematischen Staaten durch die EZB zu kaufen, ansonsten würden sicher Euro-Bonds in der Krise gut helfen.



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