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Ernährung : Knausererforum
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ressourcenschonend/nachhaltig leben, wie weit im Alltag integrierbar?
geschrieben von: Unge (IP-Adresse bekannt)
Datum: 08.02.2018 14:40

Hallo zusammen, auch ich bin mal wieder aktiv hier (ab und zu verloren aber nicht vergessen winking smiley )

Ein Problem vor dass ich, je intensiver ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit und bewusster Verzicht auf unnötige Alltagsgegenstände beschäftige stoße ist wie man im Haushalt, ich denke da auch speziell an die Küche und den Arbeitsplatz, seine Ideologie anwenden kann.
Ich muss oft von zu Haus aus arbeiten, kann daher auf bestimmte Dinge nicht verzichten wie Laptop, Drucker, Schreibgegenstände usw - und doch möchte ich gern Strom sparen, Ressourcen schonen und auf Unnötiges verzichten wollen - doch wie anstellen? Auf "analog" umstellen geht schlecht, viele Offline-Infoquellen wie Bibliothek sind veraltet, drucken lässt sich nur durch selbst schreiben umgehen was ja aber letzten Endes genauso viel Papier verschwendet.

In der Küche kann ich auf den Großteil an Küchengeräten verzichten bzw eine Alternative wählen, wie Geräte mit Handbetrieb anstatt Strom, doch auch hier fragt man sich manchmal was braucht man wirklich? Und was macht man wenn man genau weiß es wir nur einmal genutzt? Warum gibt es nicht viel mehr Orte an denen man sowas einfach ausleihen kann?
Vieles ist auch so gar nicht umweltschonend, doch kennt man auch keine Alternativen. Auf Verpackungen verzichte ich schon weitestgehend, doch ist es am Ende nicht sogar stromsparender einen Toaster anstatt den Ofen zu nutzen? Auch wenn hier wieder ein weiteres elektronisches Gerät angeschafft werden musste?

Re: ressourcenschonend/nachhaltig leben, wie weit im Alltag integrierbar?
geschrieben von: ohnesalzstreuer (IP-Adresse bekannt)
Datum: 08.02.2018 19:21

Ich denken, so pauschal lässt sich keinen Antwort auf dein Problem finden. Dazu hast du es zu allgemein gefasst.
Ein Weg ressourcenschonend zu leben ist bei jedem Handgriff sein Ziel auf dem Schirm zu haben.

Ein elektrisches Gerät auszusortieren nur weil es eben Strom verbraucht, halte ich für weniger sinnvoll. Besser ist es meiner Meinung nach zu Warten, bis es wirklich aushaucht und dann zu überlegen, was es für Alternativen gibt. Ausgenommen sind davon nur echte Stromfresser.

Im Büro zu sparen ist auch nicht so schwer:
Stifte: Füller mit Konverterpatrone, Bleistift mit Fallmine, Marker aus Holz. Kuli nur, wenn es dokumentenecht sein muss.
Papier:(elektronisch geht ja nicht immer) Recyceling-Druckerpapier, Notizbuch und Notizblätter aus schon bedrucktem Papier

Re: ressourcenschonend/nachhaltig leben, wie weit im Alltag integrierbar?
geschrieben von: Scrooge (IP-Adresse bekannt)
Datum: 08.02.2018 19:35

Was den Drucker angeht: Ein Schritt ist es auf jeden Fall schon mal, genau zu überlegen, ob man tatsächlich so vieles ausdrucken muss. Nach meiner Erfahrung druckt die Mehrzahl der Menschen nämlich deswegen aus, weil sie glauben, sie müssten den Text dann abheften – dabei ist das sehr oft unnötig, denn die Datenverarbeitung spielt sich doch heute in erster Linie elektronisch ab, warum also ausdrucken?

Ich habe seit Ewigkeiten keinen Drucker mehr und möchte auch keinen. Manchmal, aber selten, komme aber auch ich in die Verlegenheit, etwas auszudrucken – zuletzt etwa einen PostIdent-Coupon, der nun einmal bei der Post zwecks Identitätsfeststellung auf Papier vorgelegt werden muss (es ging um ein neues Bankkonto). Das Ausdrucken hab ich dann im hiesigen Copyshop erledigt.

Re: ressourcenschonend/nachhaltig leben, wie weit im Alltag integrierbar?
geschrieben von: strega (IP-Adresse bekannt)
Datum: 08.02.2018 21:21

weiss ja nicht was du arbeitest und ob du für Kundenkontakte usw. ausgedrucktes Papier brauchst.... oder ob du das vielleicht auch am Bildschirm bearbeiten und dann abspeichern kannst und fertig... Das weisst du...

ich druck fast nur noch Bahntickets und so was aus, sonstige Dokumente oder auch irgendwelche für mich interessanten Sachen speichere ich auf Sticks, nicht in irgendeiner Online-Cloud, wo keiner weiss wer da rumstöbert.

Für Notizen reichen mir die alten zum Teil unbeschrifteten Kalenderblätter meines Jahres-Taschenkalenders in DIN A6, hab ja manchmal Tage ohne Termine, diese Blätter recycle ich dann so. Schreiben tu ich mit unlackiertem Holzbleistift für private Notizen und wenns offizieller sein soll mit Stahl-Kugelschreiber mit Grossraum-Miene, hält jahrelang, die Miene, weil ich sie ja nicht ständig benutze. Nachfüll-Füller und selbstgemachte Tinte wär freilich noch besser, schaun mer mal smileys with beer



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.02.18 21:22.

Avatar Re: ressourcenschonend/nachhaltig leben, wie weit im Alltag integrierbar?
geschrieben von: orinoco (IP-Adresse bekannt)
Datum: 08.02.2018 21:44

Ich bin irgendwie in der komischen Situation, dass mir mehr an Geräten und Sachen angetragen wurde und wird, als ich brauchen kann. Gerade im Büro-/Computer-/Küchenbereich hab ich in den letzten Jahren fast nichts gekauft, sondern alles nahezu geschenkt bekommen (ggf. selbst abholen). Natürlich ist nichts der neuste Schrei, aber sie funktionieren noch alle und halten bei guter Pflege und Wartung auch fast ewig. Gerade die Tage einen PC wiederbelebt, der scheinbar tot war. Wenn ich mal was "neu" kaufe, dann meistens gebraucht. Es ist paradoxerweise diese Überfluß- und Konsumgesellschaft, die das ermöglicht. In vielen Fällen wäre es mit ziemlicher Sicherheit auf dem Müll gelandet, da es sonst keiner haben wollte. Mir tut es einerseits in der Seele weh noch funktionierende Geräte auszusondern, weil sie veraltet sind und ich schon wieder was neueres geschenkt bekommen habe.

Re: ressourcenschonend/nachhaltig leben, wie weit im Alltag integrierbar?
geschrieben von: strega (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09.02.2018 08:38

wenn du alte Geräte benutzt haste das Problem wohl auch eher nicht mit der geplanten Obsolenz...
hab das irgendwo mal gelesen (im Knauserer?), dass das bei Druckern echt ein Thema ist heutzutage.

hab einen steinalten Laptop, der es fröhlich weiter tut und ein relativ neues Netbook (halt so fünf Jahre oder so), das zickt ziemlich rum.... Updates usw. mach ich eh, daran liegts nicht.

Re: ressourcenschonend/nachhaltig leben, wie weit im Alltag integrierbar?
geschrieben von: Biggy (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09.02.2018 20:32

Also Arbeitsplatz-auf LED Leuchten umstellen, zu überlegen. Ausgedrucktes Papier 2 mal verwenden-hinten geht noch mal, oft wird so was einfach in den Müll geworfen, oder als Schreibzettel verwenden. Habe schon jahrelang einen schwarz-weiß Laserdrucker-sicher 13-14 Jahre u. von Obsolenz keine Spur. Tintenstrahl trocknet dauernd ein, wenn nicht viel genutzt, der Toner hält ewig lang.

Ökologisch tust du ja schon was, wenn du Homeoffice machst.

Haushaltsgeräte-was genutzt wird darf bleiben. Klar kann man viel manuell machen, aber ich nütze schon lieber den elektrischen Handmixer als ewig von Hand zu rühren. Dafür verzichte ich gerne auf eine Kaffeemaschine, die andere wiederum als unverzichtbar brauchen.

Biggy



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