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Gesundheit : Knausererforum
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Medizin.Leitlinien....Massenmord oder?
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09.02.2014 17:23

Betablocker zur OP erhöhen Mortalität

zuletzt bearbeitet am 31. Januar 2014 | erstellt am: 31-Jan-2014 von: HeliR

27% erhöhte Sterblichkeit durch den perioperativen Gebrauch von Betablockern. Angeblich 800.000 OP-Todesfälle in den letzten 5 Jahren in Europa desswegen, Problem wird aber ignoriert.
Leitlinien sind nicht immer fehlerfrei

Guidelines bzw. Leitlinien sind Handlungsanweisungen für Klinik-Ärzte, denen bedingungslos gefolgt werden muss, ansonsten droht ggf. Klage.

In den Leitlinien der ECS für Operationen steht der Einsatz von perioperativen BETABLOCKERN vorgeschrieben.

Dies erfolgte durch einen “Forschungs-Betrug” (Forbes) – eine geschönte Studie “DECREASE” – durch einen holländischen Kardiologen, welcher auch gleichzeitig Chef des Leitlinien-Kommites war.

Eine Gruppe von Ärzten hat nach re-Evaluation dieser Forschungsdaten hingewiesen, dass seit Bestehen dieser Guidelines 800.000 Menschen während / nach Operationen durch diese Praxis verstorben sein könnten.

Die Fehler der DECREASE Studie führten zur Entlassung des Kardiologen.
Trotz Fehler wird die Kritik unterdrückt, die Leitlinien bleiben bestehen

Die Leitlinien wurden bis jetzt nicht geändert, die DECREASE-Studie wurde bis jetzt nicht zurückgezogen, jedoch wurde nun der Artikel der kritischen Ärzte aus dem European Heart Journal durch den Publisher zurückgezogen.

Dieses Negieren durch Europäischen Kardiologischen Institutionen haben in USA heftige Reaktionen hervorgerufen: im FORBES-Magazine wird von “Massenmord” gesprochen, Mercola hat einen umfangreichen Artikel und ein Interview losgelassen.

Die deutsche Ärztezeitschrift hat eine sehr differenzierten Bericht über die Thematik erstellt.


Links

Kritische Evaluation von DECREASE durch Bouri 2013 im BMJ
Ärztezeitung.de – differenzierter Artikel aus 2013
Forbes Jänner 2014 – polemischer Artikel “Massenmord”
Mercola: 800.000 Tote in den letzten 5 Jahren in Europa

Quelle:[www.homeopathy.at]

[www.aerztezeitung.de]

Da kann man nur hoffen, dass man nicht unter ein "standardisiertes, leitliniengesteuertes Messer" kommt!

Ich kann mir also aussuchen ob ich mein postop-Herzinfarktrisiko etwas minimiere, dafür aber an Schlaganfall mit seinen Folgen zurechtkomme oder gleich postoperativ sterbe???

Liebe Grüße
Hilde
Dieser Beitrag ist fehlerfrei; Ausnahmen bestätigen die Regel.

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.14 17:32.

Re: Medizin.Leitlinien....Massenmord oder?
geschrieben von: Fräulein Nussbaum (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10.02.2014 21:26

Hallo Hilde,

Ich glaube, das Hauptproblem mit Leitlinien ist folgendes: Halte ich mich daran, bin ich aus dem Schneider. Halte ich mich nicht daran und irgendetwas geht in die Hose, bin ich am A. Patienten und Angehörige die Ärzte, Krankenpfleger/-schwester oder gleich alles und jeden verklagen, werden immer häufiger - da bleibt man gerne auf der sicheren Seite. Insofern ist es besonders schlimm, wenn sich eine ach-so-sichere-Leitlinie als Irrglaube erweist - hoffentlich wird diese Sache restlos aufgeklärt.

Liebe Grüße, Fräulein Nussbaum



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