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Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10.02.2010 09:58

mit Alu als Verpackung hab ich massive Probleme, auch bei Creme.
der Rohstoff Bauxit wird unterm Urwaldboden gefunden ( also Rodung), die Verarbeitung ist sehr energieintensiv, selbst das Recycling braucht viel Energie, Alu steht in dringendem Verdacht, Alzheimer zu verursachen. Alufolie in Kontakt mit Salz zersetzt sich.

zurückschrauben ist komplizierter als blind nach vorn preschen frowning

liebe Grüße
Lehrling

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Sonnenwind (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10.02.2010 20:48

Also völlig vorbehaltlos bin ich Alu gegenüber auch nicht. Ich bin mir aber nicht sicher welches das geringere Übel ist. Aus Alu-Töpfen koche ich nicht und Alubesteck, was es früher ja in allen Armeleute-Haushalten gab, würde ich auch nicht nehmen. Aber die Weleda-Tübchen nehme ich schon lange und habe dabei ein wesentlich besseres Gefühl als bei den Plastiktuben.

Ich werde bei Gelegenheit bei Weleda mal nach dem tieferen Grund nachfragen. Möglicherweise haben sie ihre eigenen Recycling-Kanäle - schließlich legen sie ja nicht nur bei den Rohstoffen und den Arbeitsbedingungen harte Kriterien an, sondern auch bei der Verpackung.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: walli (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.02.2010 16:25

Seit Anfang dieser Woche versuche ich auch ohne Plastik auszukommen, schließlich hat es dise große Familie auch geschafft: [www.keinheimfuerplastik.at]
Leider ist ein sehr großer Aufwand dafür nötig. Für mich persönlich sind dabei auch die Lebensmittel und Kosmetik das größte Problem. Jetzt außer Plastik auch Aluminium komplett aus dem Haus zu verbannen, ist zwar wünschenswert, da ich Aluminium, speziell, wenn es mit Lebensmitteln in Kontakt kommt, seit einigen Jahren sehr kritisch sehe, aber für mich nicht wirklich möglich. Da stöße ich echt an Grenzen. Zb der Vorschlag, statt Zahnpasta einfach Salz zu verwenden ist mir zu ungesund....
Wie schafft Ihr das eigentlich, den Einkauf komplett ohne Plastik zu organisieren? Meiner Erfahrung nach sind einige Discounter in diesem Bereich ganz problematisch, um die werde ich ab jetzt einen grooßen Bogen machen, denn da ist überall, speziell bei Bioprodukten, großzügig Plastikverpackung dabei. Besser ist noch ein normaler Supermarkt, da kann man schon mal zB Nudeln finden, die nur in Karton, statt in Plastik verpackt sind.
Leider stapelten sich bei mir auch immer die Joghurtbecher für die gelbe Tonne. (Mein Freund isst zum Glück kein Joghurtthe finger smiley) Jetzt habe ich versucht, selbst Joghurt herzustellen. Leider funktionierte das mit pasteurisierter Milch nicht brrr....
Bauern zum Milchholen gibt es hier in der Gegend leider auch keine, da müsste man durch die ganze Stadt fahren - sehr "umweltfreundlich"!
Jetzt überlege ich, es mit Kefir zu versuchen. Hat wer von Euch da Erfahrung?
Liebe Grüße Walli



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.10 16:29.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.02.2010 16:59

Jetzt überlege ich, es mit Kefir zu versuchen. Hat wer von Euch da Erfahrung?

@ walli,
ich setze schon sehr lange den Kefirpilz an.Ist ganz einfach.Milch erwärmen,ca 45°,"Knolle ins Glas dazugeben, Deckel zu und 1 Tag warten.Abseihen und den Pilz abspülen und es geht wieder los.Man darf nur kein Metall verwenden,das tötet ihn ab.
Ich mach aber auch Joghurt selber.Gut,ich hole die silofreie Biomilch beim Bauern,aber das geht angeblich genauso mit jener aus dem Supermarkt.Angeblich sogar mit H-Milch,aber das hab ich nicht probiert.Bekommst du keine Frischmilch im SM?..ich mache ja gleich 1 Liter,das hält ja im KS.
Man kann beim joghurt sicher 10 mal weiterimpfen,dann braucht man frisches oder Fertig-Bakterien.
Das spart enorm an Bechern und auch so ist es günstiger.


Ganz Plastikfrei ist eine Herausforderung.Geht bei mir nicht,denn die ganzen Medizin-Einwegsachen (Spritzen...) sind aus Kunststoff.
Nudeln sind bei uns in Zellophansackerl.Die könnte man ja auch selber machen!winking smiley..die Nudeln!
Plastiktaschen nehme ich nicht mit,denn ich habe mein Reservenetz in der Handtasche bzw.Korb und Stofftaschen zum Einkauf.
Was halt so anfällt sind Kulis,Zahnbürsterl...Tixorollen,
Shampoo da hab ich 5l-Kanister,die werden weiterverwendet.
Es gibt bestimmte Dinge einfach NUR mehr in "Plastik".Hat auch Vorteile.Und ich würde auch die ganzen alten Gefrierdosen nicht wegwerfen.Am leichtesten kann man auf das P-geschirr verzichten.Da gibt es genug Alternativen.
Um die Restmüllsäcke komme ich aberauch nicht rum,denn die Tonne..ebenfalls aus Plastik..die Metall darf nicht mehr verwendet werden...reicht nun nicht mehr.Und eine größere käme zu teuer.
Was ICH nicht habe, das sind PET-Flaschen.DA hab ich mir sogar schon welche aus dem AZ mitgenommen..zum Wespenfangen und als Dauer-Tiefkühlakkus.
Ich schaue,dass ich unvermeidbare Blisterverpackungen gleich im Geschäft lasse...das entlastet zumindest meinen Müll.

Liebe Grüße
Hilde

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: walli (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.02.2010 17:19

Nudeln sind bei uns in Zellophansackerl.Die könnte man ja auch selber machen!..die Nudeln!

Meine Tochter hat in der Schule auch Bio-Folie selbst gemacht - muss sie mal nach dem Rezept fragengrinning smileythe finger smiley
Nein, im Ernst, Hilde, vielen Dank, ich wusste nur nicht, dass man die Milch erwärmen muss, beim nächsten Mal gelingt das Joghurt sicher!

Liebe Grüße walli

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.02.2010 17:20

Mein Alu-Verbrauch ist auch marginal.Dosenbier etc. kauf ich nicht.
Geschirr auch nicht..Alzheimer!
Schoko wird halt dann zum Abgewöhnen winking smiley aber der ist auch schon in Plastik gehüllt.
Ab und zu ne Katzenfutterdose ja und vereinzelt Kaffeekapseln vom Sohn,aber die werden jetzt im AZ zurückgenommen.

Schneeschieber Plastik und Alu! Also Pest und Cholera gleichzeitiggrinning smiley
>Fazitgrinning smileyaheimbleiben und auf Frühling warten!smiling smiley

Liebe Grüße
Hilde

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.02.2010 17:23

Nicht nur erwärmen,das soll auch die Temperatur noch halten,daher in Thermobox oder eben die elektrischen J-Macher oder auf den Holz-Herdrand stellen.

Liebe Grüße
Hilde

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.02.2010 20:47

Ich bin begeistert wie hier die Ideen strömen.

Ein Problemfeld sehe ich bei der Verpackung, aber da werde ich meinen "Im Geschäft Verpackung zurücklassen" Trick anwenden.
Zweites Problemfeld sind diese Aufbewahrungsbehälter. Ich hab da gar nichts aus Keramik. Wie lagert ihr denn da euer Mehl etc. Im Sackerl ist halt schwierig. Vor allem wenn das Sackerl halbleer ist fällt es leicht um.

Wo bewahrt ihr die Aufschnittwurst oder den Käse im Kühlschrank auf?

Michi

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Doris (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.02.2010 22:03

Ich hab einige Jenaer - Glasschüssel mit Deckel die sich für die Aufbewahrung im Kühlschrank sehr gut eignen.
Den Verpackungsmüll im Geschäft lassen ist eine Möglichkeit, mir würde es eher darum gehen das Plasikmüll einfach weniger produziert wird ( weil vom Verbraucher nicht gewünscht ).

Inzwischen habe ich jede Menge Schraubgläser gesammelt. Die sind jetzt ständig für alles Mögliche im Gebrauch. Meine Vorräte ( Mehl, Zucker, Reis.......) habe ich in Gläser gefüllt, Reste die im Kühlschrank aufbewahrt werden kommen bei mir ins Schraubglas.
Ich könnte mich schwarz ärgern wie viel Geld ich für Plastikbehälter ausgegeben habe .hot smiley

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Sonnenwind (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12.02.2010 14:15

Nochmal zurück zum Joghurt: man sollte eigentlich sogar H-Milch verwenden. Wichtig ist, dass der Fettgehalt der abgekochten Milch (roh geht nicht, sie soll gekocht sein, Biobauer geht nicht, weil man den Fettgehalt nicht kennt) mit dem Fettgehalt des Joghurts übereinstimmt. Also 3,5 % Fett bei Joghurt und Milch, oder 1,5 % bei Joghurt und Milch. Ein Glas Joghurt wird in einen Liter Milch eingerührt, in kleine Gläser ohne Deckel gefüllt und 12 Stunden mit 50 % erhitzt.

Für das Erhitzen gibt es Alternativen, möglicherweise an Kochkiste denken oder schön warm am Ofen oder an der Heizung einpacken.

Ich hab da von meiner Mama einen Joghurtbereiter mit sechs Gläschen geerbt, das geht prima. Beim Tuppersystem wird alles in einem einzigen Behälter gezüchtet, aber das kenne ich nicht, hab nur davon gehört. Ich hab noch nie Kulturen gekauft, ich kauf dann immer einen einzigen Joghurt, dann heb ich mir das letzte Glas auf und verwende es für die neue Joghurtration. Wenn es nicht mehr so fest wird, also nach 5-6 Rationen, kauf ich mal wieder einen neuen Becher (oder aber auch Glas) - ohne Frucht versteht sich. Die gekaufte Fruchtbeimischungen hat die Joghurtkulturen nämlich getötet.

Der Joghurtbereiter ist im Prinzip eine elektrische Warmhalteplatte mit Deckel. Also ich kann mir vorstellen da gibt es extrem viele Ersatzlösungen.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12.02.2010 16:44

sonnenwind schrieb
..(roh geht nicht, sie soll gekocht sein, Biobauer geht nicht, weil man den Fettgehalt nicht kennt)....
da muss ich dir kurz widersprechen.
Ich nehme immer die Rohmilch wie sie aus dem Tank kommt...Fettgehalt erfährt man beim Bauern!exakt....und erwärme sie einfach auf 45°C..Starter (Joghurt oder Kultur) rein und fertig.Da wurde noch immer einwandfreies Joghurt draus.Genauso läufts beim Kefir.

Liebe Grüße
Hilde

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Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12.02.2010 16:55

Fettgehalt muß auch nicht bei Milch und Joghurt gleich sein. Ich hab dieser Tage mit H-Milch 3,5% und griechischem Joghurt 9,8% angesetzt im Joghurtbereiter, ist prima gelungen, auch der 2. Ansatz mit dem Rest vom ersten Ansatz- lecker!!!

liebe Grüße
Lehrling



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.10 10:42.

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Quirie (IP-Adresse bekannt)
Datum: 13.02.2010 10:22

Zitat:
Meine Tochter hat in der Schule auch Bio-Folie selbst gemacht - muss sie mal nach dem Rezept fragengrinning smileythe finger smiley

Bitte mach das, ich hätte es gern.

So, wie ich das sehe, wird der Monat ein Plastikreduktionsmonat bei mir werden. Mal sehen, wo das klappt.

_________

LG Quirie

Man sollte gar nicht glauben, wie gut man auch ohne die Erfindungen des Jahres 2500 auskommen kann.

Kurt Tucholsky

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 19.02.2010 23:43

Die Biofolie wäre aber auch wirklich zu schön!!!

Michi

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: schattengruen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.02.2010 18:34

Eins meiner liebsten Küchenaccessoires sind gläserne Auflaufformen mit Plastikdeckeln.
Find ich sehr praktisch, für den Kühlschrank usw.
Jetzt schwächeln sie langsam ein bisschen, und da es zur Diskussion hier passt: was haltet Ihr von diesen Silikondeckeln?
Werden in der Werbung ja auch als vakuumdicht, damit mitnahmefreundlich kleckerfrei usw. beschrieben.
Hat es schon jemand und funktionierts = anschaffungswürdig?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.10 18:40.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.02.2010 19:26

silikondeckel:Für den Kühlschrank oder Insektenschutz gehen sie,aber dicht sind sie nicht.Meinst du da eh jene,die man so drüberzieht`?Vorteil:wenig Platzbedarf.

Liebe Grüße
Hilde

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Quirie (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24.02.2010 08:43

Für manche Sachen kann man auch gut ein Kückentuch aus kochbarem Material nehmen, geht es doch mehr um den Schutz vor Außeneinwirkung als vor Keimen, die auch vor Plastik micht halt machen.

_________

LG Quirie

Man sollte gar nicht glauben, wie gut man auch ohne die Erfindungen des Jahres 2500 auskommen kann.

Kurt Tucholsky

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: schattengruen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24.02.2010 20:13

Hallo Hilde,
ich meinte sowas.

Ich finde das halt praktisch, wenn ich über einen Rest eben den Deckel ziehen kann, mein Mann nimmt es mit zur Arbeit, stellt es mal eben schnell in die Micro - ohne umfüllen usw...


Also muss es auch dicht sein, weil es sonst in einer riesen Säuberungsaktion endet - das ist es dann einfach nicht wert.

Ich mag mir einfach nichts kaufen, was dann doch nur unbenutzt und faul im Schrank rumlungert.

Hi Quirie,
neee, dass muss dicht sein! Von den unterschiedlichen Gerüchen im Kühlschrank (hab da neulich so`n Käse entsorgt...eye popping smiley) bis zum Austrocknen- werde mir nachher vorgeschnittene Honigmelone reinziehen- sehe ich da doch Vorteile.

Bei Lagerung außerhalb des Kühlschranks um so mehr: Katzen!...

So ein Tuch kommt bei mir nur auf die Schüssel mit Hefeteig - bei allem anderem im Kühlschrank würde es vielleicht noch ein passender Teller tun.

Werde also eher nicht kaufen, es sei denn, ich kann mich irgendwo mal life von den Produktmerkmalen überzeugen lassen.smoking smiley

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Quirie (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24.02.2010 21:45

Na, da kann ich wohl mit meinem Ein-Personen-Haushalt nicht mitreden. LOL Ich habe kaum Reste, weil ich nichts Altes essen mag und deshalb immer nur kleine Mengen habe.

_________

LG Quirie

Man sollte gar nicht glauben, wie gut man auch ohne die Erfindungen des Jahres 2500 auskommen kann.

Kurt Tucholsky

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: schattengruen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24.02.2010 23:30

Jaaa, 2 Personen sind ja soviel mehr...

wir kochen immer mindestens für 1 1/2 mal (zum Mitnehmen) oder für 2 Tage.
Das ist schon ok.
Gewisse Dinge möchte ich aber ehrlich gesagt auch auf gar keinen Fall länger lagern oder aufwärmen. Rosenkohl, Blumenkohl, Brokkoli z.B.

Aber ich schnibbel gern nur 1 x täglich, das ist einfach praktischer.
Momentan ist es auch sicherer, den Weg zum Kompost bei Tageslicht anzutreten.
Egal: ich weiß, irgendwann hab ich Hunger, und dann ist alles zumindest fast fertig.

Außerdem habe ich eine Schwäche für Harzer Käse* (mit Schimmel), und irgendwie kriegen die das mit der Verpackung nicht hin. Das Zeug riecht. Selbst verpackt auf dem Kassenband schon. Nebenbei braucht es auch noch 2 Wochen, bis es optimal reif ist.

Der freundliche Gefährte findet das extrem unlecker, und auch wenn das nicht die beste Lagerung ist: da wird hermetisch verschlossen.

*dieser Käse ist es nicht gewesen. Aber das ist ja auch das tolle an so einem Mehrpersonenhaushalt - das war ja gar nicht meiner ;-)

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26.02.2010 22:05

Hi schattengruen,

ich hab mir auch mal eine Packung von diesen Deckeln zu gelegt und komme bis heute nicht damit klar - also von dicht abschließen ist bei mir keine Rede, ich bin schon froh, wenn ich die drübergezogen kriege und sie etwas länger halten.


liebe Grüße
Lehrling

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26.02.2010 22:53

dieselben Erfahrungen kann ich machen.Drüberziehen schwierig,rutscht immer ab,von wegen rund und eckig egal,ich habe einen kleinen und einen großen...beide gleich schlecht.Als"Fliegenschutz geeignet,wenn er ziemlich genau passt oder etwas größer ist als das Gefäß.
+ wäre der Platzbedarf.

Liebe Grüße
Hilde

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Berta (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28.02.2010 00:43

Diese Deckel haben es in sich - am besten ist die Schüssel fast gleich (eher ein wenig größer) vom Durchmesser wie der Deckel, Form nicht konisch sondern gerade und sie ist außen vollkommen (!) trocken. Auch die Finger müssen sauber und trocken sein. Dann klappt es.
Gibt auch eine tolle Trommel für Kinder ab.

Ähnlich ist es mit dem Vakuumsäcken für Pullover, Polster, etc. Durch heraussaugen (od. pressen) wird der Berg kleiner, es spart Platz und angeblich mögen es die Motten nicht. Ist allerdings die "klebestelle" (es handelt sich hier um Haftung ohne Klebstoff) nicht sauber, funktioniert das Prinzip nicht. (Ich bin mit einer Packung dieser Säcke beglückt worden und nehme sie daher; selber hätte ich sie wahrscheinlich nicht gekauft)

Berta

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28.02.2010 10:01

Die Plastiksäcke nehme ich zur Lagerung von Wolle, da spare ich einiges an Volumen ein und die Motten bleiben fern.

Bertha, meine Silikondeckel sind auf einer Seite glatt und auf einer mit Noppen versehen. Ich lasse die Noppenseite aussen, das ist doch richtig? Ich hab bisher noch keine Schüssel richtig dicht verschlossen damit.

liebe Grüße
Lehrling

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Berta (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28.02.2010 22:07

Lehrling schrieb:
> Bertha, meine Silikondeckel sind auf einer Seite glatt und auf einer
> mit Noppen versehen. Ich lasse die Noppenseite aussen, das ist doch
> richtig? Ich hab bisher noch keine Schüssel richtig dicht verschlossen
> damit.

Meine deckel haben keine Noppen, sondern Ringe, die innen sind. Ich stülpe die Deckel so, wie sie sich von selber krümmen, über die Schüssel.
Aber prinzipiell sollte keine Luft zwischen Schüssel und Deckel durchkommen - also vermutlich Noppen außen. Der Deckel soll ja die Luft und damit auch Bakterien, Fruchtfliegen, etc. fern halten.

Berta

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Bine (IP-Adresse bekannt)
Datum: 01.03.2010 12:21

Als ich meine Einkaufsliste schrieb, dachte ich noch an plastikfrei einkaufen. Meine Stofftasche habe ich sowieso dabei. Obst und Gemüse kann ich ohne Plastik einkaufen. Aber dann wünscht sich meine Tochte endlich mal wieder Corn flakes. Gut, die sind ja in einem Karton drin, aber innen ist doch schon wieder Plastik um die Corn flakes. Alternative sind Haferflocken, aber die hängen ihr schon zum Hals raus. Was machen? Ich denke, ohne Plastik geht es oftleider nicht. Dann kam Werbung ins Haus, schön umhüllt mit einer Folie. Auch schon wieder Plastik. Ich werde bewußt auf solche "kleinen Sachen" achten und versuchen, sie zu vermeiden.
LG Bine
Wie sind eure Erfahrungen mit dem Einkauf?

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02.03.2010 21:26

Also ich war heute einkaufen und ganz bewußt ohne mich vorher groß über Alternativen zu informieren. Das Ergebnis war ganz ähnlich wie das von BINE. Das Gros sind bei mir immer Obst und Gemüse und da kommt man leicht
ohne Plastik aus.

Den Käse habe ich in ein mitgebrachtes Glasgefäß gegeben.

Problematisch wurde es bei den Rosinen, die ich vor der Kasse nicht umpacken konnte. Da habe ich das Plastik halt im Supermarkt gelassen und die Rosinen in Glas umgefüllt.

Ganz WO mußte ich beim Geschirrspülmittel geben.

Die Bestrafung folgte aber auf den Fuß. Der plastikfreie Einkauf wog mehrere TONNEN (gefühltes Gewicht - so schwer war es wohl nicht, aber Alternativverpackungen sind viel schwerer).

Michi

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 02.03.2010 21:27

Gesunde Anmerkungen zum Plastikthema von Katrin (heute per Mail):

Hallo Michi,

Plastik meiden wir, wo es nur geht, denn es enthält krebserzeugendes Cadmium.

In der Homöopathie ist hochverdünntes Cadmium auch als Antikrebsmittel bekannt.

Nicht nur Tupper sollte man meiden, auch Plastikspielzeug, was ja Kinder oft in den Mund nehmen.

Wir sind heute so vielen Umweltgiften und vor allem Schwermetallen ausgesetzt, die der Körper nicht ohne Hilfe wieder ausscheiden kann.

So blockiert das Umweltgift BLEI im Körper Calcium und Vitamin D, was dann zu Diabetes führen kann.

Blei kann auch die Ursache für hohen Blutdruck sein. Es ist keine Lösung jahrelang Blutdrucksenker zu nehmen, denn davon werden Männer impotent, brauchen dann VIAGRA, was wiederum blind machen kann. (Pharmaindustrie erfreut sich am Profit)
Besser ist: Umweltgifte möglichst meiden, in dem man z.B. kein Gemüse isst, was an stark befahrenen Strassen wächst.
Auf eine ausreichende Calcium-Zufuhr achten, da der Körper bei Mangel daran ansonsten Blei in den Knochen ablagert.

Blutdruck senken geht gut, wenn man 3 x 300 mg Magnesium täglich zuführt. Das stand sogar in der Ärztezeitung, aber, der Dr. will auch verdienen, deshalb erzählt er das nicht.

1 x im Jahr den Körper entgiften mit dem HEEL-KIT oder mit DERIVATIO H. Das sind preiswerte homöopathische Mittel, die es rezeptfrei gibt.

Es gibt im Grunde nur 2 Krankheiten:
1. Nährstoffmangel
2.Vergiftung und daraus resultierender Sauerstoffmangel in der Zelle


Ein Pathologe hat diese beiden Ursachen im Buch " Wie wir sterben " beschrieben.
Herzinsuffizienz heißt im Grunde nur, dass das Herz "schwach" ist, weil die Nährstoffe wie z.B. Magnesium, Selen oder Q 10 fehlen.
Nach der individuellen Konstitution macht sich bei jedem der Mangel an der schwächsten Stelle bemerkbar.
Dann eine chem. Pharmapille einwerfen, beseitigt nicht die Ursache. Es sollte biologische Nahrung, ungespritzt und bioverfügbare, natürliche Nahrungsergänzungen sein wie z.B. ECO GREEN MULTI.
In die Gesundheit investieren kostet oft erst mal Geld, spart aber hohe Krankheitskosten, Pflegeheim etc..
Demnächst können wir wieder Vitamin D tanken. Da wurde jahrelang vor gewarnt. Neueste Erkennt nisse und Studien beweisen, dass Vitamin D vor fast allen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Brustkrebs, Prostatakrebs, Herz-Kreislaufkrankheiten schützt.
Also, nicht mit Sonnenschutzmitteln einschmieren, sondern bewusst sonnen, nicht bis zum Sonnenbrand und ordentlich Vitamin D tanken.

Übrigens bekommen Pferde Hautkrebs unter dem Sattel, da wo gar keine Sonne hin kommt.
Bei Vitamin-D-Mangel werden nicht nur die Zähne wackelig, es bilden sich auch die Muskeln zurück, so auch der Herzmuskel.
Es gibt Bücher wie "Sonnenlicht heilt" und Sonnenlicht gibt es kostenlos!

Übergewichtige Menschen, Diabetiker und Immunschwache haben Vitamin D-Mangel.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: walli (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03.03.2010 00:00

Hallo, interessanter Beitrag, auch in Schnullern wurden ja sehr gesundheitsschädliche Stoffe und giftiges Bisphenol A entdeckt. Man sollte Kinder unbedingt vor diesen schädlichen Substanzen schützen.

Generell ist mein Resümee zum plastikfreien Monat sehr gut, leider ist es beim Einkaufen schwer, Plastikverpackungen zu vermeiden, gerade entdeckte ich unter der Kartonverpackung von Knäckeberot wieder Plastik. angry Oder Schokolade: Entweder in Plastik oder mit Alufolie verpackt - man hat die Wal zwischen Pest und Cholera.
Von solchen Rückschlägen lasse ich mich aber nicht stören.

Ich muss sagen, vor ein paar Tagen wurden in unserer Straße die gelben Säcke abgeholt - ganz interessant zu beobachten: Meine Nachbarn hatten meistens mehrere übervolle Säcke vor dem Haus stehen, oder noch "besser" gar keine, nur eine riesige Restmülltonne, weil sie Müll gar nicht trennen, dann wird halt alles auf Deponie. Da ist es keine große "Leistung", nur einen Bruchteil dieser Riesenmengen an Plastik zu verbrauchenthe finger smiley
Natürlich fragt man sich, wie die aus sehr verschiedenen Kunststoffen bestehenden Plastikberge eigentlich wiederverarbeitet werden.

Zu Hause bewahre ich keine Lebensmittel in Plastik auf, da diese sonst schnell verderben und kontaminiert würden. Deshalb habe ich schon immer zB für Käse Porzellanbehälter und Glasgefäße mit Metalldeckel verwendet.
Also ich mache weiter und vermeide Plastik, wo es geht! Vor allem auf das herrliche selbstgemachte Joghurt möchte ich nicht mehr verzichten!
Liebe Grüße walli



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.03.10 11:31.

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: schattengruen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 03.03.2010 00:14

Da hab ich mich jetzt 3 mal auf die Fingers gesetzt, bevor ich was schreibe.

Festhalten möchte ich trotzdem:

Insuffizienz betrifft nicht immer oder nur eine verminderte Leistungsfähigkeit eines Organs (oder, wie hier fälschlich suggeriert, eines "schwachen" Muskels), sondern kann sich unter anderem auch in Fehlfunktionen äußern, die die gesamte Funktionalität des Organismus beeinflussen, wobei das Organ selber keineswegs schwach sein muss, sondern vielmehr auch hypertrophiert, anatomisch disfunktional, aber bis dato unauffällig sein kann und erst durch fehlende Kompensation der zunächst geringen, jetzt zunehmenden aufsteigenden pathologischen Ausprägung auffällig wurde.

Diese zu "füttern", ohne die genaue Ursache zu kennen, ist schlicht fahrlässig und kann zum genauen Gegenteil des gewünschten Ergebnis führen.

Got it?

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