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Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Sparfuchs (IP-Adresse bekannt)
Datum: 05.03.2010 02:04

Plastik ganz zu vermeiden ist mir nicht moeglich. Aber ich will reduzieren.

- Joghurt selber machen ist schon mal eine gute Idee. Danke! Werde ich ausprobieren. Ansonsten kaufe ich Joghurt immer in 0,5l Bechern, ich denke, es ist ein bischen besser als kleiner abgepackten Mengen zu kaufen.

- Fuer mich bleibt es weiterhin schwierig Saure Sahne und Quark ohne Plastikverpackung zu kaufen.

- Verpackung im Geschaeft lassen ist auch super. Aber nicht alle Geschaefte haben Muelleimer. Die Verpackung einfach auf den Boden werfen geht rechtlich wohl nicht.

- Und gaaanz schwierig: Medikamente sind ja in Plastik verpackt!

- Was ich gut entbehren kann ist Wasser in Plastikflaschen. Ich trinke einfach Leitungswasser.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: NinaBerger (IP-Adresse bekannt)
Datum: 05.03.2010 10:50

Bei Quark habe ich auch noch nichts alternativ verpacktes gefunden. Außerdem sind die Mehrwegpackungen viel schwerer, und die Produkte oft teurer. Wir trinken auch (gesprudeltes) Leitungswasser, allerdings sind die Sprudelflaschen aus Plastik, und der Sprudler (im wesentlichen) auch. Verglichen mit Mineralwasser in Glasflaschen spart dieses Gerät jedoch viel Geld, Zeit und Mühe. Essen unterwegs finde ich nicht so schwierig (Edelstahl-Brotbox, Thermogefäß), aber mit den Getränken ist es ein Problem. Selbst die Sigg-Flaschen haben Kunststoffverschlüsse. Und mir als Radfahrer sind Scherben auf den Wegen einfach ein Gräuel - ich möchte kein Glas für unterwegs mitnehmen.

Den Aufschnitt haben wir jetzt nicht mehr im Kühlschrank, sondern auf einem Teller mit Außenrinne, in den ein Keramikdeckel greift. In die Rinne kommt Wasser zur Kühlung. SIeht gut aus (braucht in der Küche jedoch Platz), und die Sachen halten tagelang. Und wir kaufen öfter in der Frischetheke oder auf dem Markt ein. Tierprodukte finde ich auch schwierig - jede Art von Futter ist in (kunststoffbeschichteten) Tüten, in Folie eingeschweißt oder in Dosen. Jeden Tag zum Metzger ist weder zeitlich noch finanziell eine Option.

LG Nina

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Sparfuchs (IP-Adresse bekannt)
Datum: 05.03.2010 11:26

Was haelst du von solchen Flaschen aus Polypropylen ? [www.e-biomarkt.de]

Ok, es ist auch Plastik, aber ohne Weichmacher und recyclebar.

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 05.03.2010 13:00

Hallo,

Quark selbermachen ist eigentlich noch einfacher als JOghurt.
Milch mit Buttermilch impfen und zwei Tage stehen lassen, dann kurz warm machen, dass es sich abscheidet und dann abtropfen lassen, fertig.

Michi

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Quirie (IP-Adresse bekannt)
Datum: 05.03.2010 13:44

Heute konnte ich wenigstens mit viel Freude die Annahme einer Plastiktüte auf dem Wochenmarkt verweigern.

_________

LG Quirie

Man sollte gar nicht glauben, wie gut man auch ohne die Erfindungen des Jahres 2500 auskommen kann.

Kurt Tucholsky

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Magenta (IP-Adresse bekannt)
Datum: 07.03.2010 13:42

Jetzt habe ich mich auch mal hier in meinem WG-Zimmer = Heimbüro umgeguckt. Und ich stellte fest, dass meine Einrichtung überwiegend aus Korb, Holz (unbehandelt), etwas Metall und - für die Deko - Glas ist. Eher unbewusst, aber es freut mich natürlich. Aus Plastik bestehen noch der Deckenfluter (ist allerdings mit Ökostrom und Energiesparlampe betrieben), ein Blumentopf (der Rest ist Terrakotta), die Schreibunterlage, Drucker, Laptop und Telefon (letzteres mit Ökosiegel), die Scheibe des ansonsten aus Holz bestehenden Hamsterkäfigs (und nach diesem Hamster werde ich keine Kleintiere mehr halten), 3 Büroablagen, 3 Bilderrahmen und CD-Hüllen, davon aber reichlich (Musik-Freak).

In der Küche sieht es da schon ganz anders aus. Aber da helfen mir eure Tipps: Jenaer Glas, wie naheliegend! Eine super Anregung, dieser plastikfreie Monat! Ich schau mich mal weiter um ...


Edit: Oh nein, meine geliebten Fleece-Sachen! Plastik!



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.10 14:30.

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09.03.2010 20:58

Das ist lustig, gerade habe ich heute in den Kleiderkasten geschaut und mir gedacht, dass die ganzen Synthetikfasern ja auch "Plastik" sind. Es geht aber, weil ich wenig Kleidung kaufe. Bei der geschenkten Kleidung sieht es schlecht aus. Womit gehe ich schifahren??

Ich plage mich sehr mit Tupper rum. Das habe ich schon sehr verinnerlicht, obwohl ich mir ewig keines mehr gekauft habe...

Sonst geht es. Ich werde bis Ende des Monats bei uns in PIll einkaufen und mit Döschen anrücken. Großeinkäufe ohne Plastik sind aber eine Plackerei.

Michi

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Sparfuchs (IP-Adresse bekannt)
Datum: 09.03.2010 21:11

Mit Grosseinkaeufen ist es eh fast unmoeglich.
Tetrapacks enthalten Plastik. Tiefgefrorenes gibt es nur in Plastik verpackt. Fleisch und Fisch gibt es auch nicht ohne Tuete.
Spueli und Putzmittel - alles in Plastik verpackt. Von Medikamenten ganz zu schweigen...

Aber Plastikbehaelter a la Tupper... Ich weiss nicht... Die wuerde ich einfach weiterbenutzen. Hauptsache, keine neuen kaufen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.10 21:11.

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Quirie (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10.03.2010 00:32

Eigentlich meide ich schon seit Jahren Plastik, wenn möglich. Das merke ich jetzt, aber noch mehr merke ich, unter welchem "Plastikzwang" wir leben, nachdem ich mal wieder genau hinschaue.

_________

LG Quirie

Man sollte gar nicht glauben, wie gut man auch ohne die Erfindungen des Jahres 2500 auskommen kann.

Kurt Tucholsky

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Doris (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10.03.2010 00:36

Meine Plastikbehälter ( 5 sind im Schrank geblieben wegen der idealen Größe, da leg ich das Brot zum Einfrieren in Papier gewickelt rein ) habe ich bis auf weiteres in den Keller verbannt. Das leere Fach ist jetzt gefüllt mit Schraubgläser in verschiedenen Größen, die waren schon vorhanden. Auf jeden Fall werde ich auf den Flohmärkten gezielt nach Glasbehältern mit Deckel schaun.
Sicher wird man nicht alle Sachen ohne Plastikverpackung kaufen können, aber ich finde es ist schon ein großer Schritt nach vorne wenn man verstärkt darauf achtet diesen Müllberg nicht noch zu vergrößern.smiling smiley

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: PetraLustig (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10.03.2010 13:44

Ich kann hier leider nicht mitmachen, obwohl ich Plasik nicht leiden kann.

Da wir mit Pressholzrollen heizen, die in Plastikfolie eingeschweisst sind, stellen wir im Winter "acht" gelbe Säckeeye popping smiley an die Strasse, im Sommer einen halben!!!

Keine Ahnung, wie wir das Problem gelöst bekommen.

Liebe Grüße
Angelika

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 10.03.2010 18:17

Plastikfrei ist für mich auch kaum möglich,aber plastikarm geht.
Wegwerfen tu ich noch brauchbare Sachen schon gar nicht,aber es dürfen sich die Kinder beim Geschirrfür ihre eigenen Haushalte bedienen,was sie brauchen.Ich habe ein ganzes Tupper Konvolut geerbt und in den Anfängen meines Hausfrauendaseins auch günstig erworben.Ein paar Dinge sind gut(z.B. alte Milchkannen),der Rest ersetzbar.Das Praktische,Nützliche haben sie sowieso nicht mehr im Sortiment und der Rest ist einfach überteuert.
Ich habe die Schraubgläser sehr gern..da seh ich was drin ist und die gibt es auch in allen Größen.
Für´s Quellwasser habe ich 3 5l->Glasflaschen.Mineral und dgl.in PET gibt es bei uns nicht.Keine Alternative habe ich zu den Tetrapaks für Renates Hafermilch..aber die werden weiterverwendet.man kann da brauchbare Geschenktascherl basteln bzw.als Pflanzenanzuchttöpfe..mit Verschluss nach unten offen(Abzug) oder als wühlmausresistente Blumen-Zwiebelbehälter einbuddeln,>Verschlussklappe unten offen lassen.
Mit meinem Glas-und Porzellangeschirr komme ich noch 3 Leben aus.

Liebe Grüße
Hilde

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: walli (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.03.2010 00:07

Quirie schrieb:
> Eigentlich meide ich schon seit Jahren Plastik, wenn möglich. Das
> merke ich jetzt, aber noch mehr merke ich, unter welchem
> "Plastikzwang" wir leben, nachdem ich mal wieder genau hinschaue.

Quirie, das sehe ich auch so, zB konnte man früher Käse in Butterbrotpapier verpackt kaufen, das Problem ist, einige Sachen wie zB Käse, Aufschnitt,..bekommt man nur noch mit Plastikverpackung. Da kann man Plastik schlussendlich nur minimieren, aber leider nicht ganz vermeiden!confused smiley

Dann das Aufbewahren ist nicht so schwierig, obwohl, gerade sagte die Verkäuferin im Bioladen in meiner Nähe zu mir "Das möchte ich mal sehen, wie Sie das ohne Frischhaltefolie schaffen, das das Brot nicht austrocknet!". Tja...dann doch eben wieder zum Discounter, dort schaffte ich es, praktisch ohne Plastik auszukommen. Und hoffentlich wird das Wetter bald besser, sodass es mehr am Markt gibt.

Also zu Hause wird bei uns generell kein Mineralwasser getrunken, das Leitungswasser ist hier nämlich gut - mein Problem ist eher, wenn man unterwegs ist, aus Zeitmangel wird zB im Zug schnell eine PET-Wasserflasche gekauft, dazu auch aus Zeitmangel eine Sandwich...
Aber es gibt ja jetzt auch schon ziemlich viele Sorten Mineralwasser in Glasflaschen zu 0,5 oder0,75l, die muss man ja nur einmal kaufen und kann sie öfters wieder anfüllen und unterwegs mitnehmen.

Tja, ich bin sehr erstaunt, dass ich durch Plastikvermeidung sogar Geld spare, denn man vermeidet viele nicht unbedingt nötige Produkte, oder einiges ist sogar preiswerter, zB Futter für das Haustier ist, wie ich festgestellt habe, in Blechdosen deutlich billiger, obwohl ich eine gute Qualität nehme, denn ich möchte ja, dass Mala gesund bleibt.
LG Walli

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Doris (IP-Adresse bekannt)
Datum: 11.03.2010 06:49

Das Brot kaufe ich beim Bäcker ohne Plastikbeutel und zu Hause wird dann die eine Hälfte in Scheiben eingefroren und die andere Hälfte kommt in einen Blechbrotkasten. Das mache ich schon sehr lange so und das bleibt auch frisch.
Was mir noch fehlt ist eine echte Alternative für die Backschüssel. Meine Glasschüssel hat leider nicht das richtige Format und deshalb spritzt beim Teig rühren alles an die Wände eye rolling smiley Aber die nächsten Flohmärkte kommen bestimmt love
Was mich ganz arg stört ist, wenn der Salat in einen Kunststoffbeutel gesteckt wird moody smiley Selbst auf den Biohöfen und im Bioladen ist das so. Zu Hause wickel ich ihn in ein feuchtes Geschirrtuch und ab in den Kühlschrank.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: NinaBerger (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12.03.2010 11:24

Zwischenbilanz:

Das Einkaufen ist deutlich mühsamer und schwerer zu tragen geworden. Es bringt für den gelben Sack bei uns sehr viel, die Milch in Pfandflaschen zu kaufen. Leider gibt es nur wenig Saft in Pfandflaschen, und der ist viel teurer. Wir haben auf praktisch alle Fertigprodukte verzichtet, weil sie am meisten Plastikverpackung enthalten. Dosen finde ich keine Alternative - die kann man auch nicht recyclen. Es ist sonst viel Planung nötig, wenn man rechtzeitig Obst und Gemüse in Weckgläser einkocht. Auch fertig abgepacktes Fleisch habe ich mir verkniffen - aber mehr als ein Mal pro Woche auf den Markt schaffe ich zeitlich nicht. Wir haben uns mit TK-Kost in Pappschachteln geholfen. Bin momentan dabei, Milchprodukte von einem lokalen Bauern und Salami von einem Ökoversand zu organisieren.

Meine Tuppersachen fehlen mir sehr, weil sie so durchdacht konstruiert sind. DIe Glasbehälter sind kein Ersatz - andere Größe, es lässt sich nicht so gut drin rühren, und die große Metallschüssel ist für Teig zu groß und hat nicht diesen Peng-Deckel, den der Hefeteig so mag. Ich werde meine Tuppersachen mit ganz anderen Augen betrachten, wenn ich sie wieder hervorhole.

Auf meine hochwertigen Kunststoffklamotten habe ich nicht verzichtet - es ist momentan einfach zu nass und zu kalt für Baumwolle, und für Wolle ist meine Haut zu empfindlich, da habe ich nur wenige Kleidungsstücke. Es ist einfach Thermovlies-Saison.

Ich habe keine Waschmittel ohne Kunststoffprodukte gefunden (außer Waschnüssen) und bin dabei geblieben. Selbst die verpackungsarmen Öko-Waschsachen gibt es im Kunststoffkanister (und finde ich auch produktgerecht). Zur Körperpflege werde ich die Haarwaschseife mal ausprobieren. Das Zahnsalz statt Zahnpasta hat mir nicht gefallen, ich bleib bei den Weleda-Produkten.

Es gibt praktisch keine umweltfreundlich verpackten Snacks und Naschsachen. AUch Schokolade ist schwierig (ich finde Alu genauso bedenklich). Zum Glück nehmen wir die in den 7 Wochen ohne sowieso nicht.

Brot ohne Plastik aufbewahren: Im Römertopf. Im Keramiktopf. Im Brotkasten. Knäckebrot in der Blechbox.

WIe beurteilt ihr die Erfahrungen jetzt, ungefähr zur Halbzeit?

LG Nina



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.10 11:26.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: walli (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12.03.2010 12:15

@ Doris: Mein Brot bleibt auch in der Brotdose, die natürlich kein Plastik enthält, problemlos frisch, denn ich muss es ja nicht wochenlang aufbewahren, nur einige Tage...Und sonst setze ich auf Lerneffekt, indem ich die Frischhaltefolie im Geschäft lassethe finger smiley

Eigentlich schmeckt mir selbstgemachtes Brot ja am besten, ich mache das recht oft, wenn Zeit ist. Einfach den Teig zubereiten, in der Brotform aufgehen lassen und mit einer Tasse Wasser im Backrohr backen.(Danke Hilde!!) Da hatte ich schon länger die Tupperschüssel zum Teigrühren nicht mehr verwendet, sondern Metallschüsseln in drei Größen, die sind schon seit vielen Jahren im Haus. Natürlich macht es keinen Sinn, jetzt kritiklos irgendwelche Gebrauchsgegenstände aus Plastik einfach wegwerfen und durch Neuanschaffungen ersetzen. Zerkratztes Plastik gibt aber Giftstoffe an die Lebensmittel ab - das werde ich nicht mehr verwenden.

Widersinnig wäre es auch, jetzt einfach Fertiggerichte aus der Dose statt aus der Plastikschale zu verwenden, obwohl die wenigen Dosen, die bei uns anfallen, natürlich in den Recyclingcontainer um die Ecke kommen. Nur Blech wird aber tatsächlich wiederverwendet, Aluminium verbrennt bei diesem Prozess, einer der Gründe, warum ich es nicht gerne verwende. Generell versuche ich aber, eher frisch zu kochen, statt Fertiggerichte zu verwenden.
Letzten Sommer konnten wir auch viel aus dem Garten ernten, ganz ohne Verpackung - hoffentlich wird das Wetter bald besser!winking smiley
Nicht so einfach ist es bei Waschmitteln und Putzen - Gut, Waschmittel kann man ja in Kartonverpackung bekommen, Waschnüsse oder Seifenflocken verwenden, aber bei Putzmitteln wird es schwierig - auch wenn man sie noch so sparsam verwendet. Da suche ich noch nach einer Alternative ohne Plastikverpackung.
LG Walli



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.10 13:42.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12.03.2010 16:43

....AUch Schokolade ist schwierig ....

Alternative: Schneeschokolade selber machen.! Jetzt wo es ihn noch gibt! grinning smiley

Liebe Grüße
Hilde

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.10 16:44.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Bine (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12.03.2010 17:38

@Walli zum Thema putzen:

Ich habe mal einen Bericht gesehen, da wurden von ausgepressten Orangen die Schalen zum Waschbecken putzen benutzt. Duch die Säure sind auch die Kalkflecken gut weggegangen. Und es richt auch gut - habe es auch ausprobiert. Einfach fest rumreiben, einwirken lassen, abspülen und die Schalen danach in den Biomüll :-)
Bine

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 15.03.2010 21:58

So morgen geh ich an die Planung für den zweiten diesmal gut vorbereiteten Einkauf ohne Plastik. Vielleicht nehm ich mir auch nur 1 Woche vor statt der üblichen 2.

Michi

Avatar Plastikfreier Lebensmitteleinkauf kann gelingen
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 17.03.2010 22:07

Plastikfrei - gelungen!!!!!!

Mir ist es tatsächlich gelungen, heute plastikfrei einzukaufen.
Wie bin ich vorgegangen:

a) nicht mehr 14-tägige Intervalle sondern nur 1 Woche
b) genaue Planung des Essens mit dem Ziel keine Plastikverpackungen, Tetrapacks und Dosen zu kaufen (mußte dazu 4 - 5 Gerichte, die ich normalerweise koche, vom Speisezettel nehmen)
c) in der Speisekammer erhoben, was ich diese Woche stärker einfließen lassen kann und auch das in die Essensplanung verstärkt einfließen lassen
d) nicht in den Diskonter sondern in unseren Dorfmarkt (Nah&Frisch) gefahren.
e) ich hatte schon zwei große Bananenschachteln mit. In eine habe ich das Gemüse und das Obst packen lassen (alles ohne Plastiksackerl)
in die zweite habe ich den Rest gelegt. Durch meine vorherige Planung habe ich dieses Mal nur Dinge in Papier, Glas oder ohne Verpackung gekauft.
Die Wurst und den Käse habe ich mir gleich umgepackt.

Für diese eine Woche ist es mir also durch Planung und gute Wahl des Marktes gelungen, ohne Plastik durchzukommen. Eine Aufgabe bleibt mir noch. Ich muss mit dem Geschirrspülrest noch übers Monat kommen. Oder Alternativen finden.

Was ich für mich mitnehme aus diesem Monat:
Der Gang in die Kammer mit meinen Eingekochten wird ab sofort fix eingebaut in meine Planung.

Michi

Avatar Re: Plastikfreier Lebensmitteleinkauf kann gelingen
geschrieben von: derknausererat (IP-Adresse bekannt)
Datum: 19.03.2010 14:15

Nochwas habe ich mir vorgenommen: das Thema alternative Putz- und Waschmittel mir wieder vorzunehmen. Und auch Biokosmetik!

Michi

Re: Plastikfreier Lebensmitteleinkauf kann gelingen
geschrieben von: Sparfuchs (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.03.2010 03:44

Als Putzmittel verwende ich Essig und Soda. Das hat frueher funktioniert und tut es heute noch.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.10 03:44.

Re: Plastikfreier Lebensmitteleinkauf kann gelingen
geschrieben von: evelyn (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.03.2010 11:46

Soda benutze ich schon lange, nehme weniger Waschmittel, dazu einen Eßlöffel Soda, klappt gut. Aber - die Geschäfte sind clever - Sodapulver gibt es hier nicht mehr, ist ja recht günstig preislich gesehen, dafür sah ich bei meiner hiesigen Quelle jetzt Soda flüssig, in der schön aufgemachten Plastikflasche. Nehme ich aber nicht. Online bekomme ich es bei einem Anbieter, das lohnt sich aber nicht, nur diesen Artikel zu bestellen. Andere Drogeriemärkte in der Nähe habe ich schon abgeklappert, Pulver gibt es dort auch nicht oder nicht mehr. Ich suche aber weiter.

Re: Plastikfreier Lebensmitteleinkauf kann gelingen
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 20.03.2010 12:32

Na da muss ich jetzt mal schauen.Bei B*pa un d SP*r habe ich meine Soda-Vorräte im Vorjahr noch aufgefüllt...ich kauf dann meist gleich mehr,damit es für Monate reicht.
Soda flüssig?...so kann man Leitungswasser auch teuer an den Mann bringen.winking smiley

Liebe Grüße
Hilde

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: NinaBerger (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.03.2010 18:03

Überraschenderweise haben wir mittlerweile mehr gelbe Säcke verwendet als vor dem plastikfreien Monat. Ich führe es darauf zurück, dass Dosen (z. B. Hundefutter) einfach mehr Platz brauchen, und statt der in Plastikschalen verpackten Pilze habe ich welche in Dosen genommen usw. Plastikfrei einkaufen erfordert öfteres einkaufen, und die Sachen halten sich z. T. schlechter. Dafür ist der Anteil an Joghurt- und Milchverpackungen sehr gesunken. Ich habe einen Teil meiner Tuppersachen wieder aus dem Schrank geholt, weil mir auffiel, dass ich zunehmend nicht Plastik als Ersatzmaterial, sondern andere Materialien als Ersatz für Plastik ansah. Man kann bei einer Lock&Lock-Box z. B. sehen, wie viel Käse noch drin ist, und bei einer Edelstahldose nicht. Also wird viel öfter reingeguckt, und der Käse hält sich nicht so lange.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so positiv über Kunststoffverpackungsmaterialien äußern würde.

LG Nina

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: walli (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.03.2010 19:33

@Nina Berger: Entschuldige, das verstehe ich jetzt nicht ganz - gibt es denn bei Euch in der Stadt keine Altmetallsammlung?? Alteisen ist - wie ich von verschiedenen Leuten aus der Baubranche weiss, ein sehr teurer Rohstoff, der oft von Baustellen gestohlen wird - gegenüber von mir zum Beispiel wurde ein alter Zaun von einer Baustelle gestohlen.... Früher hörte ich mal sogar von einem Mann, dass er seine Dosen, die im Haushalt anfielen, an einen Altmetallhändler verkauft hat...

@Bine: Mit Zitrone kann man wirklich super putzen - zufällig war nämlich bei uns gerade etwas alter Zitronensaft übergeblieben, den ich mit Salz und einem Tropfen Spüli vermischt habe. Ich möchte es jetzt auch mal mit Zitronensäure versuchen, hoffentlich gibts die noch, Soda ist auch gut. Also ehrlich gesagt verwenden wir vielleicht eine Flasche Spüli pro Jahr - also wird es noch länger dauern, bis ich mir da einen Ersatz überlegen mussspinning smiley sticking its tongue out

Leider ist jetzt, auch durch diverse "Altlasten" wie zB die schon letztes Jahr gekaufte Weichspülerflasche, die ich sicher nicht mehr ersetzen werde, meine gelbe Tonne doch wieder halb voll geworden - trotzdem super, dass man jetzt sehen kann, dass man nur noch halb soviel von dem Zeug verbraucht hat! Tja, plastikarm geht immer besser - völliger Verzicht wird schwer. Gestern ist mir aber in einem Bioladen etwas aufgefallen: Ein Plakat, auf dem stand: "Was haben wir und San Francisco gemeinsam? Wir verwenden keine Plastiksäcke!" Fand ich nett- die geben sich Mühe, unnötige Verpackungen zu vermeiden.
LG walli



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.03.10 19:45.

Avatar Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Lehrling (IP-Adresse bekannt)
Datum: 23.03.2010 21:10

Metalldosen kann man durch Auslösen des zweiten Bodens dann gut zusammendrücken - spart also Platz.

Im vergangenen Jahr hat unser Sohn das alte, nicht mehr reparable Klavier auseinandergebaut. wir haben uns einen Anhänger geliehen, um all die MetallInnereinen zum Schrotthändler zu fahren, dafür haben wir dann €1,46 bekommen, der Sprit ist dabei nicht rausgekommen.
Es muß wohl sehr besonderes Metall sein, wenn man daran noch etwas verdienen will.

liebe Grüße
Lehrling

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: NinaBerger (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24.03.2010 10:59

Bei uns wird Metall nicht separat gesammelt, das geht mit in den gelben Sack. Nur Altpapier und Glas geht extra.

Ich denke, wenn man so etwas langfristig plant und z. B. Bohnen einweckt, Pilze trocknet und einige Gerichte schon vorkocht und einweckt, ließe sich die Menge dieser "Verlegenheitskäufe" schon reduzieren. Mit einem Full-Time-Job und zwei Kindern ist das aber aufwändig. Außerdem wollen die Kinder auch mal was buntes knisterndes (selbst wenn es das bei uns deutlich weniger als in anderen Familien gibt). Ich habe jetzt doch Schokolade und für jeden einen Schoko-Osterhasen gekauft und die gibts am Ostersonntag. Das gehört einfach dazu, ebenso wie Osterfeuer, der schweigende Gang zur Quelle am Ostersonntag morgen, und die Osterkekse am Ostersamstag.

Wo fällt euch der Verzicht und die Konsequenz besonders schwer?

LG Nina

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Sparfuchs (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24.03.2010 17:34

Hallo!

Heute habe ich festgestellt, dass Lidl-Plastiktragtaschen mit dem "blauen Engel weil aus Recycling-Kunststoffen" versehen. Wundert mich echt...

Ach so, die Dosen kommen bei uns auch in den gelben Sack.

Und noch etwas zum Thema Verwertung: Als ich neulich paar Sachen zur Mueldeponie gebracht habe, wurde ich von einem Verantwortlichen darauf angesprochen, dass ich keine Geraete mitnehmen duerfe. So etwas finde ich schon traurig. Wenn es doch Menschen gibt, die etwas dort minehm,en und verwenden wollen, ist es doch super! Warum also verbieten?!

Re: Plastikfrei leben
geschrieben von: Hilde (IP-Adresse bekannt)
Datum: 24.03.2010 18:43

Sobald dasim Kontainer liegt,gehört das denen,und es ist rechtlich gesehen sogar Diebstahl.Bei uns ist es nicht so genau,da darf man auch wieder etwas Brauchbares mitnehmen.
Am besten ist,wenn man es den Menschen sozusagen "vom Auto weg" abnehmen kann.

Liebe Grüße
Hilde

Du bist was Du denkst und was Du denkst strahlst Du aus. Und was Du ausstrahlst ziehst Du immer unweigerlich an.

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